Die Herfaer zur Windkraft hören

Eckhard Bock (CDU)

Die Heringer Stadtverordneten fordern mehrheitlich die Landesregierung auf, für alle Windkraftanlagen, die in einem Umkreis von fünf Kilometern um den Stadtteil Herfa geplant sind, ein umfangreiches Genehmigungsverfahren anzuordnen und damit ein echtes Bürgerbeteiligungsverfahren einzuleiten.

Antragsteller Eckhard Bock (CDU) war sich bewusst darüber, dass eine Bürgerbeteiligung erst bei Einzelprojekten mit mindestens zwanzig Windrädern vorgesehen sei. Jedoch drohe Herfa durch mehrere Einzelprojekte die Verspargelung. „Schon jetzt werden nach vorliegenden Plänen mindestens 26 Windräder auf dem Waltersberg und im Bereich der Gaishecke den Ort förmlich einkreisen“, empörte sich Bock. Er wolle den Menschen die Möglichkeit geben, ihre Meinung kund zu tun, auch wenn dadurch kein einziges Windrad verhindert werden könne.

Genau diese Aussage rief Bürgermeister Hans Ries – selbst Bürger von Herfa – ans Rednerpult: „All das, was sie heute wieder in Frage stellen wollen, ist doch alles längst beschlossen worden. Wir sollten diesen Beschlüssen treu bleiben. Das ist doch nur wieder ein bürokratischer und kostenträchtiger Mehraufwand, durch den die Bürger verunsichert werden sollen. Wir können doch sowieso nichts mehr verhindern. Ein reiner Schauantrag.“

Und Reinhold Apel (WGH) – Ortsvorsteher von Herfa – merkte an: „Hauptsache es kostet wieder Geld!“

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