Brandschutz für Bengendorf auf dem Prüfstand

Heiße Debatte um Feuerlöschteich

Heringen. Zu einer Grundsatzdiskussion in Sachen Feuerwehr und Löschwesen hat ein gemeinsamer Antrag von WGH, SPD und CDU im Heringer Stadtparlament in Sachen Feuerlöschteich Bengendorf geführt. Besagter Feuerlöschteich, der im Jahre 2010 umfassend saniert worden war, führt seit 2011 kein Wasser mehr. Just seit dem Zeitpunkt, als K+S eine alte Leitung für Kosten in Höhe von 7500 Euro im Teich mit Beton verfüllt hatte. „Sie haben doch K+S dazu aufgefordert. Dabei wurde die von uns eingebrachte Lehmschicht zerstört. Hätten wir alles gelassen wie es war, wäre das Becken heute noch voll“, warf Eckhard Bock (CDU) dem Bürgermeister vor.

Der wiederum argumentierte, dass der Löschteich überhaupt nicht mehr benötigt werde, da es in unmittelbarer Nähe drei weitere Teiche gebe, die für das Löschwesen völlig ausreichend seien.

Dies rief Timo Jakob (WGH) ans Rednerpult, der selbst Feuerwehrmann ist und die Entfernung von 237 Metern zwischen den ersten Häusern und den drei Teichen bemängelte. Der eigentliche Löschteich sei im Notfall, insbesondere nachts, viel besser zu erreichen.

Dem hielt der Bürgermeister entgegen, dass die Heringer Feuerwehr über zwei Schlauchwagen mit jeweils 500 Metern Schlauch verfüge. „Es gibt also kein Problem.“

Der Antrag der CDU, mit dem der Magistrat aufgefordert werden sollte Kontakt mit K+S aufzunehmen, um den Löschteich eventuell mit einer Folie abzudichten, wurde nicht beschlossen. Stattdessen formulierte die WGH einen Änderungsantrag. Danach soll der Stadtbrandinspektor jetzt zunächst die Ausschüsse über den Sachverhalt genauestens unterrichten. Siehe unten

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