Heringer Stadtparlament muss sich entscheiden

Hallenbad: Gericht schlägt Vergleich vor

Heringen. Die Heringer Stadtverordneten müssen sich in ihrer kommenden Sitzung am Donnerstag, 17. Januar, entscheiden, ob sie einem Vergleichsvorschlag des Oberlandesgerichts Frankfurt in Sachen ehemaliges Hallenbad, das am 13. Mai 2007 aus Sicherheitsgründen geschlossen worden war, zustimmen wollen, oder ob die Stadt weiter gegen die verantwortlichen Architekten prozessieren soll. Als Vergleichsvorschlag steht eine Summe von 375 000 Euro im Raum, die die Stadt erhalten würde.

Angelegenheit verschoben

Dass es sich die Verantwortlichen in dieser Angelegenheit nicht leicht machen, belegt die Tatsache, dass ein Dringlichkeitsantrag des Bürgermeisters zu dieser Thematik in der Dezembersitzung nicht die notwendige Mehrheit fand und auf den 17. Januar verschoben wurde.

Ausschuss tagt am 10. Januar

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Außerdem wird sich im Vorfeld der Haupt- und Finanzausschuss der Werrastadt in seiner Sitzung am 10. Januar ab 16 Uhr im Ausschusssitzungszimmer des Rathauses mit dem Vergleich befassen.

Und auch zur kommenden Parlamentssitzung gibt es bereits einen Fragenkatalog der CDU zum Thema. So wollen die Christdemokraten wissen, auf welche Summe sich die bisherigen Gerichtskosten belaufen und wie hoch die außergerichtlichen Kosten für Gutachten bisher gewesen sind.

Die Sitzung des Stadtparlaments beginnt am 17. Januar um 19 Uhr im Heringer Bürgerhaus. Die Tagesordnung umfasst bisher zwölf Punkte. (rey)

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