Gerangel zum Tag der Deutschen Einheit

CDU hätte keine Absage erhalten

Heringen. Bürgermeister Hans Ries reagiert mit Unverständnis auf die Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Eckhard Bock, die dieser am 3. Oktober zum Tag der Deutschen Einheit auf Bodesruh von sich gegeben hat.

Bock hatte auf einige kritische Anmerkungen, warum die Veranstaltung denn nicht direkt am Mahnmal ausgerichtete werde, geantwortet, dass eine Nachfrage mit Blick auf die aktuelle politische Lage bei der Stadt ohnehin eine Absage zur Folge gehabt hätte. Da das Mahnmal auf dem Gelände der Stadt steht, hätte diese auch eine Genehmigung erteilen müssen.

Und die hätte die CDU, wenn sie denn gefragt hätte, auch bekommen, teilt der Bürgermeister mit. „Es bleibt festzustellen, dass es bezüglich der CDU-Veranstaltung am 3. Oktober auf Bodesruh keinerlei Anfrage, Antrag oder Einladung an die Verwaltung der Stadt Heringen gab. Entscheidungen über notwendige Genehmigungen treffen meine Mitarbeiter übrigens selbständig und objektiv und niemand hätte bei einem entsprechenden Antrag der CDU die Nutzung der Flächen unter dem Turm verweigert“, führt Ries aus.

Gerüchte produzieren

Hier gehe es offensichtlich wieder einmal darum, bitterböse Gerüchte in die Welt zu setzen, empört sich der Bürgermeister.

„Die Ehefrau des CDU-Fraktionsvorsitzenden Bock ist übrigens Mitglied des Heringer Magistrats und hat – wie auch der CDU-Stadtrat Gunter Hoch – mit keinem Wort in einer Magistratssitzung erwähnt, dass die CDU die Veranstaltung auf Bodesruh unter dem Turm abhalten wollte“, merkt der Bürgermeister an. (red/rey)

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