Der Verbandstag der Feuerwehren des Kreises fand diesmal in Oberbreitzbach statt

Großes Lob für alle Aktiven

Der Feuerwehrverbandstag in Oberbreitzbach fand im Festzelt in Oberbeitzbach statt. Foto: Axt

Oberbreitzbach. 650 Jahre Oberbreitzbach waren der Anlass, den Kreisfeuerwehrverbandstag in dem circa 300 Einwohner zählenden Ortsteil von Hohenroda abzuhalten. Im voll besetzten Festzelt vor dem Schloss begrüßte der Verbandsvorsitzende Thomas Specht am Samstagabend die Delegierten. 103 Feuerwehrfrauen und -männer waren der Einladung gefolgt und die Gästeliste war lang.

3698 Aktive in 154 Wehren

In seinem Bericht gab Specht einen Überblick über die Mitglieder in den einzelnen Abteilungen der Feuerwehren im Landkreis. In den 152 Freiwilligen Feuerwehren und zwei Werksfeuerwehren sind zurzeit 3698 Männer und Frauen aktiv. Hinzu kommen 1879 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Zusammen mit den etwa 12 000 Mitgliedern in den Feuerwehrvereinen mache dies bei 122 000 Einwohnern in 20 Kommunen rund 13 Prozent der Bevölkerung aus. Im Zuge der Umstellung auf den Digitalfunk forderte er alle Aktiven auf, von den Schulungen regen Gebrauch zu machen. Gleichzeitig bedankte er sich bei den wenigen zuständigen Kreisausbildern, die sich mächtig ins Zeug legten, um diese Aus- und Weiterbildung zu stemmen. Auch die Alters- und Ehrenabteilung vergaß er nicht, denn ohne die „Altgedienten“ stände es heute schlechter um die Feuerwehr. Gleichzeitig lud er zum Seniorentag am 11. Oktober 2014 nach Ronshausen ein.

Die Arbeit in den Bambini- und Jugendfeuerwehren sei hervorragend. Vor allem das Engagement der Jugendwarte und Jugendwartinnen und der zahlreichen Helfer und die Unterstützung der Eltern trage hierzu bei, lobte Kreisjugendwart Bernd Spoelstra. Mit 84 Jugendfeuerwehren und 38 Kinder- oder Bambinigruppen, in denen insgesamt 1255 Mädchen und Jungen aktiv sind, gehört der Landkreis zu den zehn größten Kreisjugendfeuerwehren Hessens.

Die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz hob die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren hervor. „Dieses System ist einmalig in Europa und die Nachbarn beneiden Deutschland darum“, erklärte Künholz. Text Unten

Von Simone Axt

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