SPD-Information zum Kinderförderungsgesetz

Größere Gruppen – weniger Personal

Gerhard Merz

Ransbach. Das von der CDU/FDP-Koalition in den Hessischen Landtag eingebrachte Kinderförderungsgesetz nimmt der SPD-Unterbezirk zum Anlass für eine Informationsveranstaltung. Sie findet am Mittwoch, 10. April, ab 19 Uhr im Bürgersaal in Ransbach statt.

Drohen doch größere Gruppen, geringere Öffnungszeiten und weniger qualifizierter Personaleinsatz? Diesen Fragen geht der familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Merz, bei seinem Besuch in Ransbach nach. Dabei wird er auch die Position der Sozialdemokraten darlegen.

Außerdem werde durch die von CDU und FDP geplante Umstellung der Finanzierung von den Gruppen zum einzelnen Kind mit unterschiedlichen finanziellen Auswirkungen zu rechnen sein. Gerade der ländliche Raum mit seinen vielfältigen Einrichtungen werde dabei benachteiligt.

„Ein schlechter Entwurf“

Merz machte bereits im Vorfeld deutlich, dass es sich um „einen schlechten Gesetzentwurf handelt, der dem Anspruch, ein Kinderförderungsgesetz zu sein, nicht gerecht wird.“ Gerade das flächendeckende Angebot im ländlichen Raum, mit häufig kleinen Gruppen werde so massiv benachteiligt. „Die finanzielle Umverteilung vom ländlichen Raum in die Ballungszentren ist auch mit diesem Gesetzentwurf als Markenzeichen der Landespolitik von CDU und FDP bestätigt worden,“ spitzt der SPD-Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke abschließend zu. (red/rey)

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