Frauen des Kirchenkreises Hersfeld laden ein

Gottesdienst zur Kraft des Brunnens

Ransbach. Der diesjährige Frauengottesdienst des Kirchenkreises Hersfeld findet am Sonntag, 15. April, ab 18 Uhr in der evangelischen Kirche in Ransbach statt. Er steht unter dem Thema „In den Brunnen sehen – in die Tiefe gehen“.

Brunnen haben eine starke Anziehungskraft. Viele Menschen erfasst eine Sehnsucht nach klarem, frischen Wasser, das unaufhörlich fließt, wenn sie in einen Brunnen sehen. Sie schauen in die Tiefe und fragen sich, ist dort unten lebendiges Wasser, das heißt fließendes oder Quell-Wasser? Der Brunnen ist ein Symbol für das, was wir zum Leben brauchen, woraus wir Kraft schöpfen und unseren Lebensdurst stillen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kein Wunder, dass bereits im Altertum eingefassten Brunnen eine hohe Symbolkraft zugeschrieben wurde. Sie galten als Wohnsitz der Götter. Beim Blick in die Tiefe erkannte man, was in der Höhe ist. Und so ist auch die Bibel voll von Brunnengeschichten. Für die in der Wüste umherziehenden Nomaden ist das Finden von Brunnen und das Recht, sein Wasser zu nutzen, lebenswichtig. Und so kann der Brunnen auch zu einem Ort des Zankes und des Streites werden. Andererseits ist der Brunnen aber auch ein Ort der Begegnung, des Trostes, der Freude, der Verheißung und der Erfüllung. So trifft Isaak seine Frau Rebecca am Brunnen oder Hagar erfährt am Brunnen durch einen Engel mitten in der Wüste Gottes Zuspruch.

In die Tiefe gehen

Lieder, Gebete, Texte und Gespräch laden ein, während des Gottesdienstes in verschiedene Brunnen zu sehen und in die Tiefe zu gehen.

Der Gottesdienst wurde von ehrenamtlichen Frauen aus dem Kirchenkreis unter Leitung von Pfarrerin Gloria Dück, beauftragt für Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung vorbereitet. An der Orgel spielt Martin Janßen aus Bad Hersfeld.

Zu diesem Frauengottesdienst sind aber auch Männer und Kinder eingeladen. (red)

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