Situation der Menschen auf den Bahamas war Thema im Weltgebetstagsgottesdienst

Gottes Spuren in der Welt

Gestalteten den Gottesdienst: So wie auf unserem Bild das Weltgebetstags-Team in Gethsemane hatten zahlreiche Ehrenamtliche in der Region die Liturgie des Weltgebetstages vorbereitet. Fotos: Henning

Gethsemane. In zahlreichen Kirchengemeinden der Region ist am Freitag der Weltgebetstag mit einem Gottesdienst begangen worden.

Die Kirchengemeinde Heimboldshausen/Gethsemane feierte diesen Gottesdienst in der Hugenottenkirche von Gethsemane. Unter dem Motto „Begreift ihr meine Liebe“ hatten die Frauen der Bahamas eingeladen, ihre Lebenssituationen besser kennen zu lernen. Die Bahamas sind auf der einen Seite die karibische Gelassenheit, Tauchparadiese, Traumstrände aber auch die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Tourismus, gesellschaftliche Notlagen durch Armut, Krankheit, Perspektivlosigkeit und die hohe Verbreitung von Gewalt gegen Mädchen und Frauen.

Jede der Frauen in Gethsemane hatte sich ein solches Thema vorgenommen und stellte dieses den Besuchern im Gottesdienst bildlich und eindrucksvoll dar. Die Fußwaschung, welche ebenfalls an diesem Abend vollzogen wurde, ist eine Symbolhandlung. Sie soll zeigen, wie „betendes Handeln“ gesellschaftliche Verhältnisse zum Besseren verändern kann.

Das Symbolbild des Weltgebetstages zeigt Flamingos, die Nationaltiere der Bahamas, die sich verneigen. Sie werden erfasst von den segnenden Strahlen der Anwesenheit Gottes, die überall in der Schöpfung aufleuchten. Am unteren Ende des Bildes sieht man Füße: Gottes Spuren in der Welt?

Die Bahamas wurden jedoch nicht nur bildlich vorgestellt sondern auch kulinarisch. Landestypische Gerichte wie eine Kürbissuppe, das Maisbrot oder ein Gemüseomelette mit Kokosschnee wurden den Besuchern nach dem Gottesdienst serviert.

Von Heike Henning

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