Freese fordert in der Großsporthalle Schenklengsfeld Kurswechsel

800 Gewerkschafter beim IGBCE-Neujahrstreffen

Glück auf, der Steiger kommt: Die Bergmannskapelle Wintershall unter Leitung von Elmar Sichler unterhielt die Gäste des IGBCE-Neujahrstreffens mit flotter Blasmusik. Fotos: Roda

Schenklengsfeld. Einen Kurswechsel in der Politik zur nachhaltigen Fortschrittssicherung hat der stellvertretende Bundesvorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Ulrich Freese, am Samstag in Schenklengsfeld gefordert.

Freese war Gastredner beim Neujahrstreffen des IGBCE-Bezirks Kassel in der Schenklengsfelder Großsporthalle. Etwa 800 Gewerkschafter aus Nordhessen sowie Gäste aus der Politik waren zu der Veranstaltung gekommen. Anerkennung zollte IGBCE-Bezirksvorsitzender Friedrich Nothhelfer den ehrenamtlichen Funktionsträgern der IGBCE. Denn ihrem Werben sei es zu verdanken, dass der IGBCE-Bezirk Kassel auch im Vorjahr einen Mitgliederzuwachs verzeichnet habe. Damit habe der Bezirk auf momentan 21 781 Mitglieder.

Sprach in Schenklengsfeld: Der stellvertretende IGBCE-Vorsitzende Ulrich Freese.

Neben Werbung kümmerten sich die Ehrenamtlichen ebenso intensiv um die Betreuung der Mitglieder. Und auch die Entwicklung in Betrieben überhaupt stünde als Schwerpunktthema auf der Pflichtenliste des Bezirksvorstands. Aufmerksamkeit werde überdies dem Gewerkschaftsnachwuchs gewidmet, der über umfangreiche Bildungsangebote für die Arbeitnehmervertretung gewonnen werden solle, führte der Bezirksvorsitzende weiter aus.

Die Gelegenheit zum Politikwechsel sah Gastredner Ulrich Freese in den weiteren Wahlen zu den Landesparlamenten sowie zum Bundestag. Aber gewählt zu werden sei leichter, als dann in einer Regierung eine Politik umzusetzen, die dem Industriestandort Deutschland auch zukünftig Perspektiven sichere, gab Freese zu bedenken. Zu diesen Perspektiven gehöre auch die Rohstoffgewinnung im Kali- und Steinsalzbergbau. (ha)

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