Marktgemeinde Philippsthal hat mittlerweile 25 Millionen Euro auf der hohen Kante

Gewerbesteuer sprudelt

Ulrike Wenig

Philippsthal. In Windeseile verabschiedeten die Philippsthaler Gemeindevertreter während ihrer Sitzung am vergangenen Montagabend in der Orangerie einstimmig den Nachtragshaushalt der Marktgemeinde.

Der musste eigentlich nur aufgestellt werden, um den neuerlichen Gewerbesteuersegen ordentlich verbuchen zu können. Die im Ursprungshaushalt angenommenen Gewerbesteuereinnahmen von zehn Millionen Euro mussten nun auf 15 Millionen Euro nach oben korrigiert werden.

K+S zahlt kräftig

„In erster Linie ist dies unserem größten Steuerzahler zu verdanken. Wir von der CDU werden auch künftig die Vorhaben und die Investitionen in die Zukunft von K+S unterstützen, damit Arbeitsplätze erhalten und weitere geschaffen werden können“, erklärte Ulrike Wenig, Fraktionsvorsitzende der Philippsthaler Christdemokraten. Schließlich sorge K+S nicht nur für das finanzielle Auskommen der Gemeinde Philippsthal sondern des gesamten Landkreises, führte die Christdemokratin weiter aus.

Einmütigkeit

Bei ihrer kurzen Rede zum Nachtragshaushalt mochte sie aber auch all die anderen fleißigen Gewerbesteuer-Zahler nicht außer Acht lassen. „Auf sie alle ist Verlass. Sie sorgen ebenfalls dafür, dass in der Marktgemeinde die finanzielle Grundlage stimmt“. Den Ausführungen Wenigs schlossen sich Ralf Merkel (FWG) und Günter Greifzu (SPD) ohne große Umschweife an. Der eigentliche Jahresabschluss für 2012 wird sich um 3,9 Millionen Euro verbessern. Der aktuelle Haushalt schließt voraussichtlich mit einem Überschuss von 9,33 Millionen Euro.

Mehr noch: Im Grundhaushalt hatte Bürgermeister Ralf Orth einen Geldbestand von 20,44 Millionen Euro vermeldet. Zum Jahresende sollte dieser Betrag auf 21,8 Millionen Euro anwachsen. Aufgrund der mehr als positiven Finanzentwicklung in Philippsthal sind daraus mittlerweile 25 129 187 Euro geworden.

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Von Mario Reymond

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