650-Jahrfeier in Oberbreitzbach endete mit historischen Programmpunkten

Gelungenes Jubiläum

Ein Fest für alle Generationen: Gut gelaunte Gäste ließen es sich auf dem Festplatz in der Sonne gutgehen. Fotos: Herko

Oberbreitzbach. Am 22. Mai 1364 wurde Oberbreitzbach erstmal in einer Urkunde genannt. Seitdem sind 650 Jahre vergangen und eine solche Zeitspanne will gefeiert werden.

Der Arbeitskreis „650 Jahre Oberbreitzbach“, bestehend aus der Freiwilligen Feuerwehr, dem Heimatverein, den Gymnastik- und Kegelfrauen, den Kirmesburschen, dem Ortsbeirat und der Gemeinde Hohenroda rief deshalb die Festveranstaltung vom Wochenende ins Leben und wurde dabei tatkräftig von den Dorfbewohnern, den „Saand Hasen“, wie die Oberbreitzbacher früher genannt wurden, unterstützt. Am Sonntag war der dritte und letzte Tag der Veranstaltung, die zu Ehren des Dorfes stattfand.

Mit Gottesdienst begonnen

Begonnen wurde der Generationentag mit einem Gottesdienst. Bei der anschließenden Ausstellung rund um das Schloss hatten die Besucher dann die Möglichkeit, restaurierte Traktoren und verschiedene andere Ausstellungsgegenstände zu besichtigen. Im Schloss selbst gab es unter anderem eine Fotoausstellung zu sehen. Außerdem konnte dort alte Trachtenkleidung aus vergangenen Zeiten bestaunt werden.

Am frühen Nachmittag zeigte die Kinder-Tanzgruppe der Volkstanz- und Trachtengruppe Ausbach ihr Können. Das Geschwisterpaar Stütz aus Ausbach sorgte dabei für die Musik.

Auch im Hinterhof des Oberbreitzbacher Schlosses war reges Treiben bei hochsommerlichen Temperaturen angesagt. Es wurde gedrescht, gemahlen und hin und wieder ein kühles Bier getrunken.

Zur guten Stimmung vor allem bei den jüngeren Besuchern trugen Hüpfburgen und Kutschfahrten bei. Die beiden Pferde Pessi und Starlight von Jutta Schütz überzeugten mit Ruhe und Gelassenheit und waren, unter den vielen anderen Unterhaltungsangeboten, sicherlich die Lieblinge der Kinder.

Ein gelungenes Dorfjubiläum, das es verstand, den zahlreichen Besucher an diesem Tag eine große Freude zu bereiten. Der Aufwand aller Beteiligten hat sich gelohnt.

Von Tanja Herko

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