Zweigstelle der Raiffeisenbank Werratal-Landeck in Friedewald wird komplett saniert

Geld gibt’s im Container

Modern: Auch der Zugangsbereich wird verlegt und völlig neu gestaltet. Grafik: Raiffeisenbank

Friedewald. Die Kunden der Friedewalder Raiffeisenbank werden zurzeit in einem Container von den Mitarbeitern des Kreditinstituts bedient. Noch bis Mitte September werden die Kunden dieses Provisorium erdulden müssen.

Der Grund für den Umzug in den Container ist der Totalumbau der Zweigstelle der Raiffeisenbank Werratal-Landeck am Fuße des Dreienbergs. „Das Haus wird komplett saniert und umgestaltet. Lediglich die Hülle bleibt erhalten“, erklärt Bankvorstand Matthias Seim. Die Kosten der energetischen Grundsanierung belaufen sich nach Angaben Seims auf über 500 000 Euro.

Nach Abschluss der Umbauarbeiten sollen künftig vier statt bisher drei Mitarbeiter in der Zweigstelle in Friedewald arbeiten. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort“, führt Seim weiter aus.

Mit den jeweils zwei Service- und Kundenberatern will die Raiffeisenbank entschieden mehr Präsenz zeigen. „Wir benötigen schlagkräftige Einheiten. Mit den jetzt angefangenen Bauarbeiten legen wir in Friedewald den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft unserer Bank“, ist sich der Vorstand sicher. Gerne hätten Seim und seine Mitstreiter die Filiale in Friedewald komplett behindertengerecht ausgebaut, doch die Rampe, die neu installiert wird, hat wegen der Lage des Hauses eine leichte Steigung. „Ich bin mir aber sicher, dass im Bedarfsfall unsere Mitarbeiter den hilfsbedürftigen Kunden auf dem Weg ins Haus behilflich sein werden“, merkt Seim an.

Von Mario Reymond

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