Kali-Mitarbeiter unterstützen Menschen mit Behinderung in den sozialen Förderstätten

Geld für eine Tafelschere

Ein Herz für Menschen mit Behinderung: Die K+S-Mitarbeiter der Verbundwerkstatt in Heringen spendeten den sozialen Förderstätten 1000 Euro zum Kauf einer Tafelschere. Foto: nh

heringen. Mitarbeiter des Werkes Werra der K+S Kali GmbH haben dem Verein Soziale Förderstätten für Behinderte eine Spende in Höhe von 1000 Euro zukommen lassen. Das Geld wird in der Werkstatt für behinderte Menschen in Bad Hersfeld für die Anschaffung einer Tafelschere eingesetzt. Mit dieser Maschine können die Mitarbeiter Blechzuschnitte mit einer Stärke von bis zu sechs Millimetern und einer Breite von 2000 Millimetern zuschneiden, um sie dann weiterzuverarbeiten.

Zusammengekommen war das Geld für die Spende im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) im Werk Werra. In sogenannten Kernteams unterschiedlicher Bereiche bearbeiten die Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge. Für deren Lösung und Umsetzung bekommt das Kernteam vom Unternehmen eine Prämie, die in die Teamkasse gezahlt wird.

Das Kernteam „IQ-ZW“, das den sozialen Förderstätten die Spende zukommen ließ, besteht aus 14 Mitarbeitern verschiedener Bereiche der Verbundwerkstatt in Heringen. Für die IQ-ZW-Mitglieder stand von Anfang an fest, dass sie das Geld aus der Teamkasse für einen guten Zweck spenden wollten. Schon 2008 hatte das Team den sozialen Förderstätten eine Spende für die Werkstatt in Bebra zukommen lassen.

Beim Vorortbesuch zusammen mit Geschäftsführer Alfred Schüler, seinem Stellvertreter Ulrich Völke und der Werkstattleitung machten sich die Kali-Mitarbeiter ein Bild von der Werkstatt in Bad Hersfeld und den dort geleisteten Arbeiten. „Unsere Spende kommt genau richtig“, waren sich Manfred Bickel, der Team-Entscheider von IQ-ZW, und seine Kollegen einig. Und an die Verantwortlichen der sozialen Förderstätten gerichtet sagten sie nach dem Rundgang: „Die Arbeiten, die hier geleistet werden, sind unwahrscheinlich vielfältig. Wir haben den größten Respekt vor ihrem Arbeitsbereich.“

Die sozialen Förderstätten für Behinderte unterhalten drei Werkstätten, vier Wohnstätten und das betreute Wohnen, wo Menschen mit Behinderung beschäftigt beziehungsweise betreut werden.

Bei den Werkstätten handelt es sich um soziale Dienstleistungsunternehmen. In verschiedenen Arbeitsbereichen werden Lohnfertigungen im Auftrag von Industriebetrieben und Privatkunden sowie Eigenproduktionen betrieben. In der Werkstatt in Bebra liegt das Hauptaugenmerk auf der Holz-, in Bad Hersfeld auf der Metallverarbeitung. (red/rey)

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