Bei Landershausen können Besucher durch meterhohe Maispflanzen irren

Geheimnis des Labyrinths

Die Macher des Maislabyrinths in Landershausen, der Festausschuss LA-Scholbeklopper: Dazu gehören auch Klaus Otto Reinhard, Besitzer des Maisfeldes (Zweiter von links) und Jochen Licht, der 1. Vorsitzender (Zweiter von rechts). Fotos: Tanja Herko

Landershausen. In einem Maisfeld bei Landershausen wurden kürzlich mysteriöse Kreise entdeckt. Die Verantwortlichen stammen aber nicht aus dem All, sondern direkt aus der betroffenen Ortschaft und leben mitten unter uns: die Mitglieder des Festausschusses LA-Scholbeklopper e.V. Sie erschufen ein Labyrinth im Maisfeld, das teilweise aus drei Meter hohen Maispflanzen besteht und stark an den amerikanischen Science Fiction Film „Signs“ mit Mel Gibson erinnert, der das Phänomen der Kornkreise und eine bevorstehende Invasion der Erde durch Außerirdische thematisiert.

Anders als Mel Gibson muss man sich beim Betreten dieses Maisfeldes allerdings nicht fürchten. Hier findet man keine Außerirdischen, dafür aber viele gutgelaunte „Erden“-Bewohner aus der Umgebung und ein verstecktes Glas. Der Inhalt – wie sollte es anders sein: Maiskörner. Wer möchte, kann eine Schätzung über die Anzahl der Körner abgebe. Die Gewinner werden nach dem 650-jährigem Landershausener Dorfjubiläum, das vom 13. bis zum 14. September gefeiert wird, ermittelt.

Belohnung am Ausgang

Auch erhält jeder eine Belohnung, der den Ausgang des verwirrenden Labyrinthes finden kann. Diese Belohnung besteht aus einer süßen Leckerei, an die man zwangsläufig denken muss, wenn man länger als zehn Minuten durch ein Maisfeld läuft – aber fahren Sie doch einfach selbst mal hin und finden Sie heraus, um welche Überraschung es sich hierbei handelt. Der Weg lohnt sich. Geöffnet ist das Labyrinth an den Wochenenden samstags von 16 bis 20 und sonntags von 12 bis 18 Uhr.

Von Tanja Herko

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