Der Kreistag soll in seiner Sitzung am 18. Februar eine Resolution auf den Weg bringen

SPD gegen Abzug von Azubis

Bad Hersfeld. Die SPD hält die Entscheidung des Landes Hessen, den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker am Standort Heimboldshausen zu streichen, für falsch. Daher wird für die kommende Kreistagssitzung am 18. Februar, eine gemeinsame Resolution aller Fraktionen angestrebt. Grundlage wird ein Entwurf von SPD und Bündnis90/Die Grünen sein, der bereits allen Fraktionen zugeschickt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten.

Hintergrund ist die Entscheidung, den schulischen Teil der Ausbildung zum Anlagenmechaniker nicht mehr am Schulstandort Heimboldshausen, sondern in Hünfeld anzubieten.

CDU-Politik gegen den Kreis

Damit wird nach Ansicht der Sozialdemokraten wieder einmal zugunsten des Landkreises Fulda und zum Nachteil Hersfeld-Rotenburgs Politik der CDU gemacht. Dies, obwohl mit Kali und Salz einer der großen Ausbilder vor der Tür liegt. „Warum eigentlich können die Fuldaer nicht nach Hersfeld-Rotenburg fahren? Ist das unzumutbar? Was soll diese ständige Verlagerung von öffentlichen Einrichtungen nach Fulda?“, fragen sich die Sozialdemokraten.

Die geplante Resolution hat folgenden Wortlaut: Der Kreistag des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wendet sich mit aller Entschiedenheit gegen die beabsichtigte Auslagerung des Ausbildungsberufes der Anlagenmechaniker vom Standort der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld in Heimboldshausen nach Hünfeld.

Eine Beschulung der in ausreichender Anzahl am hiesigen Standort vorhandenen Schülerinnen und Schüler in einem anderen Schulbezirk (hier Schulamtsbereich Fulda) ist nicht hinnehmbar. Wir fordern die Beibehaltung der Ausbildungsberufe am heimischen Standort, um den ländlichen Raum weiterhin zu stärken und einem Bevölkerungsabbau entgegen zu wirken. (red/rey)

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