Susann Wittmann ist die neue Jugendpflegerin für Friedewald und Philippsthal

Mit Geduld und Gefühl

Ab sofort im Einsatz für die Jugendlichen in Friedewald und Philippsthal: Susann Wittmann wurde nun von Friedewalds Bürgermeister Dirk Noll (rechts) und seinem Amtskollegen aus Philippsthal (links) offiziell als neue Jugendpflegerin vorgestellt. Foto: Spanel

Friedewald/ Philippsthal. Für ihren neuen Job wird Susann Wittmann viel Fingerspitzengefühl, Geduld und Einfühlungsvermögen brauchen. Als Nachfolgerin von Katja Kronacher ist die 28-Jährige aus Heimboldshausen ab sofort als neue Jugendpflegerin für Philippsthal und Friedewald im Einsatz.

Um ein Gefühl für ihr neues Aufgabengebiet zu bekommen, ging die studierte Grundschullehrerin erst einmal auf eine Kennenlerntour durch die Jugendclubs zwischen Lautenhausen und Harnrode. „So bin ich mit den Jugendlichen in Kontakt gekommen“, sagt Susann Wittmann. Zukünftig wird sie Ansprechpartnerin für Jugendgruppen jeden Alters und mit den unterschiedlichsten Interessen sein. „In erster Linie möchte ich den Jugendlichen vermitteln, selbst Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen“, sagt die Jugendpflegerin ruhig, aber bestimmt.

Nötiges Rückgrat

Dass die zierliche Frau das nötige Rückgrat besitzt, gegenüber rebellischen Teenagern auch mal auf die Einhaltung unpopulärer Regeln zu pochen, davon sind die Bürgermeister Dirk Noll und Ralf Orth überzeugt.

Seit dem Jahr 2009 organisieren die Gemeinden Friedewald und Philippsthal ihre Jugendarbeit verstärkt interkommunal. „Auch weil wir vom Landkreis gefördert werden, muss die Arbeit eine hohe pädagogische Qualität haben“, sagt Orth. „Susann Wittmann ist mit ihrer Ortskenntnis und der jahrelangen Erfahrung in der Jugendarbeit die Idealbesetzung“, ergänzt Dirk Noll.

Eine der ersten Bewährungsproben für die neue Jugendpflegerin war die Ausrichtung eines Kickertourniers in Heimboldshausen. Neben den Räumlichkeiten musste auch die Verpflegung organisiert werden. „In Zukunft will ich auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen stärken“, sagt die ledige 28-Jährige. Ihre Jugendarbeit in Friedewald und Philippsthal solle keine Konkurrenz zu den bestehenden Vereinsstrukturen sein, sondern eine sinnvolle Ergänzung.

Auch die Ehrenamtlichen möchte Susann Wittmann verstärkt in ihre Arbeit einbinden: „Für unsere Sommerferienspiele brauchen wir noch engagierte Helfer“. Mit der fünfwöchigen Freizeit inklusive Ausflügen in die Region und einer Kanufreizeit stemmt die 28-Jährige gemeinsam mit Alexandra Eger-Römhild von der evangelischen Ortsjugendpflege Kuppenrhön ein in der Region einzigartiges Programm.

Immer erreichbar

Die neue Jugendpflegerin wird in den einzelnen Ortsteilen hauptsächlich persönlich vor Ort sein. Den Jugendlichen steht sie aber auch jederzeit unter der Rufnummer 0151/10854711 als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Von Emily Spanel

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