Windkraft Friedewald: Runder Tisch mit Warnecke und Hannich

BI fühlt sich missverstanden

Gespräch zum Thema Windkraft: Der SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke (Zweiter von links) sowie der Vorsitzende der Regionalversammlung Horst Hannich (Vierter von links) trafen sich mit der „Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald“. Foto: nh

Friedewald. Zu einem Gespräch am runden Tisch über den Ausbau von Windkraftanlagen rund um die Dreienberggemeinde hat die „Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald“ (BI) den Vorsitzenden der Regionalversammlung und Kreistagsvorsitzenden Horst Hannich (SPD) sowie den SPD-Landtagabgeordneten Torsten Warnecke eingeladen.

Der neue Teilregionalplan Energie, in dem die Regionalversammlung Vorrangflächen für Windenergie in Nordhessen festlegt, sieht für den Kreis Hersfeld-Rotenburg 3122 Hektar Windvorrangflächen vor. Über ein Viertel dieser Windvorrangflächen konzentrieren sich rund um die Dreienberggemeinde, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative. Das sei nach Ansicht der BI zu viel und führe deshalb bei vielen Bürgern aufgrund der zu befürchtenden Belastungen durch die Windkraftanlagen zu Ärger und Unverständnis.

Auf Roteberg verzichten

Die Vertreter der BI Friedewald nutzten die Gelegenheit, sich über die Entscheidungsfindungen in der Regionalversammlung zu informieren und stellten ihrerseits den beiden Besuchern die besondere Situation der geplanten Windkraftanlagen rund um die Dreienberggemeinde vor. Besondere Beachtung fand auch der von der BI mit dem Investor diskutierte Vorschlag, auf den Standort Roteberg zu verzichten und diese gemeinsam mit weiteren Anlagen an den Standort Richtung Norden zu verschieben.

Erstaunt zeigten sich die Mitglieder der BI aus der Presse zu erfahren, dass ihr offener Brief an die Gemeindevertreter, welcher diese nach eigener Intention wachrütteln sollte, missverstanden worden sei.

Gespräch anbieten

Die BI will nach eigenem Bekunden den politischen Vertretern kurzfristig ein Gespräch anbieten und „wäre erfreut, den Einen und Anderen in den montäglichen Infoabenden zu treffen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die BI weist in ihrer Mitteilung noch einmal auf die Einspruchsfrist bis zum 6. Januar hin, um Einwendungen gegenüber den Windkraftanlagen geltend zu machen. (red/jce)

www.friedewalder.info

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