Zwei Tage drehte sich beim Heringer Schäferhundeverein alles um die Vierbeiner

Friedfertig und ausgelassen

Auf dem Gelände des Heringer Schäferhundevereins hatten am vergangenen Wochenende nicht nur die Vierbeiner ihre Freude. Foto: Henning

Heringen. Viel Spaß hatten Hunde und ihre zweibeinigen Freunde am vergangenen Wochenende auf dem Gelände der Ortsgruppe Heringen im Verein für Deutsche Schäferhunde. Zwei Tage lang standen dort die Türen für Besucher offen.

Dass Hunde, wenn sie richtig erzogen sind, durchaus friedfertig miteinander umgehen, demonstrierten die Mitglieder von Toms Hundeschule aus Eisenach.

Die Vierbeiner sind aber auch für den Schutzdienst zu gebrauchen. Das bekamen die Gäste beim Einsatz der sieben Jahre alten Schäferhündin „Feela“ zu sehen. Die Schutzhund-Ausbildung besteht aus drei Kategorien. Die erste Kategorie ist die Fährtenarbeit. Hier legt ein Helfer eine Spur – nur mit seinem menschlichen Geruch – in das Gelände. Es werden mehrere Winkel gelaufen und verschieden Gegenstände abgelegt. Die Spur liegt dann zwischen zwanzig Minuten und einer Stunde, je nach Prüfung. Dann muss der Hund diese Fährte genau ausarbeiten und alle Gegenstände aufspüren. Die zweite Kategorie ist die Unterordnung. Hier muss der Hund in Freifolge die Kommandos „Sitz – Platz – Steh“ korrekt ausführen – ohne Leine. Die dritte Kategorie ist dann der Schutzdienst. Hier wird der Hund zu verschiedenen Verstecken auf dem Platz geschickt. Diese muss er umlaufen, um zu prüfen, wo sich ein „Täter“ versteckt hat. Hat er ihn gefunden, muss er vor ihm sitzen und ihn verbellen. Erst wenn der sogenannte Figurant sich bewegt, das heißt, seinen Schutzärmel nach oben hebt, darf der Hund in diesen Ärmel beißen. Auf Kommando muss er dann aber sofort wieder loslassen.

Neben all der Arbeit mit den Hunden wurde auch noch eine Tombola geboten, bei der es viele Preise zu gewinnen gab. Verschiedene Aktionsstände rund um das Thema Hund rundeten das Angebot ab. Für die Gäste hatten die Vereinsmitglieder auch noch ein Kuchenbuffet vorbereitet. Zudem gab es Bratwürstchenvom Grill.

Von Heike Henning

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