Nahrung für die Seele: Spiritual Vesper mit Sabine Kampmann in der Kirche von Friedewald

Tiefsinnige Texte: „Spiritual Vesper“ mit Sabine Kampmann in der Kirche Friedewald. Foto: Landsiedel

Friedewald. Gedanken, Meditationen und Lieder zur Mitte, zur Stille, zur Ruhe und Sicherheit im Auge des Sturms präsentierte Sabine Kampmann am Samstagabend in der Friedewalder Kirche.

Als „Spirituelle Vesper“, als „Nahrung für die Seele“ bezeichnete die vielseitige, tief im christlichen Glauben verwurzelte Künstlerin ihren Konzertgottestdienst, den sie als ein Angebot für eine kurze Zeit der Stille und Einkehr im Advent sieht.

Tiefsinnige Texte, Lieder, Meditations- und Atemübungen sowie ein von ihr gestaltetes Gemälde, das die Ruhe im Zentrum eines gigantischen Wirbels darstellt, sollten den Menschen dabei helfen, auch in turbulenten Zeiten die eigene Mitte wiederzufinden. Als äußeres Zeichen erteilte Sabine Kampmann, die seit 1992 als Diakonin im Kirchenkreis Hersfeld tätig ist, den Segen in Form eines mit Duft-Öl auf die Handflächen der Gottesdienstbesucher gezeichneten Kreuzes.

Musikalisch präsentierte die Sängerin eine enorme Bandbreite vom anrührenden Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“ über „Hallelujah“ des vor kurzem verstorbenen Leonard Cohen bis hin zum tiefschwarzen Gospel „He’s got the whole world in his hands“, bei dem sie nach zuvor eher ruhigen Tönen ihrer wandlungsfähigen Stimme freien Lauf ließ.

Von Thomas Landsiedel

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