Das Familien-Musical Peter Pan begeistert 400 Zuschauer in der Kreuzberghalle

Freude mit Feenstaub

In der Philippsthaler Kreuzberghalle ging mit Peter Pan mächtig die Post ab: Vor allem die Kinder ließen sich gern von dem farbenfrohen und fröhlichen Musical anstecken und machten mit. Fotos: Heike Henning

Philippsthal. Die Familienmusical-Produktionen des Theaters Liberi entführen alljährlich in der kalten Jahreszeit in fantasievolle Märchenwelten. Jetzt gastierte die Theatergruppe mit Peter Pan in der Kreuzberghalle von Philippsthal.

400 Märchenfans waren gekommen, um mit Peter Pan und seinen Freunden die Reise in das fantastische Nimmerland anzutreten. „Alles, was du brauchst, ist Glauben, Vertrauen und ein bisschen Feenstaub“. Das ist der Leitspruch von Peter Pan, dem Jungen, der nie erwachsen werden will.

Mit seiner Magie verzaubert er auch Wendy, das Mädchen aus London. Sie fliegt mit ihm und seiner persönlichen, schrillen Fee Tinker Bell nach Nimmerland. Hier treffen sie auf die schöne Indianertochter Tiger Lilli und die verlorenen Jungs Locke und Bohne. Aber auch der finstere Käpt’n Hook mit seinen beiden Gesellen Starkey und Smee befinden sich auf Nimmerland, wo sie natürlich nicht nur Gutes im Schilde haben.

Die ansprechende Musik, ein eindruckvolles Bühnenbild und fantastische Kostüme lassen die Nimmerland-Illusion real und Träume wahr werden. Das Musical Peter Pan ist eine liebevolle Geschichte über die Unschuld und Sorglosigkeit der Kindheit und die Bedeutung von Familie.

Denn auch die Familie von Wendy wartet sehnsüchtig darauf, dass ihre Tochter endlich wieder nach Hause kommt und lässt Tag und Nacht das Fenster offen stehen. Doch nach einer Geschichte mit Spannung und viel Spaß ist natürlich das Happy-End garantiert.

Tanzen vor der Bühne

Das Peter Pan bei den Kindern super angekommen ist, war nicht zu übersehen. Am Anfang saßen sie noch schön brav auf ihren Plätzen, nach der Pause kamen immer mehr vorne an die Bühne, sangen und tanzten voller Begeisterung mit und zauberten den Darstellern ein Schmunzeln ins Gesicht.

Die Organisation und Verpflegung wurde wie immer bestens von den Mitgliedern des Kulturweckers übernommen, die ja wegen des Ute Freudenberg-Konzerts vor drei Wochen noch super in Form waren.

Von Heike Henning

Kommentare