Freie Wähler kämpfen um Kali-Labor

Jörg Brand

Heringen. Die Freien Wähler fordern, dass das Kaliforschungsinstitut von K+S in Heringen bleiben soll. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag, Jörg Brand, reagiert damit auf die Gerüchte, dass K+S das Labor nach Unterbreizbach in Thüringen verlagern will (wir berichteten in der Rubrik „Zwischen den Zeilen“).

„Sollte es tatsächlich zu einer Verlagerung in einen anderen Landkreis oder in ein anderes Bundesland kommen, stehen für die Stadt Heringen gravierende Arbeitsplatz- und Kaufkraftverluste sowie Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer ins Haus“, kritisiert Brand in einer Pressemeldung.

Belastung für Kreishaushalt

Dies hätte auch erhebliche Auswirkungen auf den Haushalt des Kreises Hersfeld-Rotenburg. Die Freien Wähler haben sich daher schriftlich an den Vorstand von K+S gewandt und um Aufklärung gebeten. Den Freien Wählern liege sehr viel am Verbleib und vor allem dem Ausbau und Neubau des aus allen Nähten platzenden Kaliforschungsinstitutes am jetzigen Standort Wintershall, erklärte Brand.

Mit Blick auf die Belastungen des Werratales, seiner Kommunen, aber vor allem seiner Bürger würde eine Verlagerung von Betriebsteilen und der Wegfall von Arbeitsplätzen zu einer weiteren negativen Entwicklung beitragen.

„Daher werden wir Freien Wähler uns mit allen Mitteln für einen Verbleib des Kaliforschungsinstitutes im hessischen Werratal einsetzen“, verspricht Brand. (red/kai)

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