Großes Interesse an Insolvenzversteigerung in Heringen – 50 suchten Schnäppchen

Fleischer unterm Hammer

Die Karten hoch: Fast 50 Frauen und Männer interessierten sich für das Inventar der ehemaligen Fleischerei Hofmann in Heringen. Gestern kam alles unter den Hammer. Foto: Reymond

Heringen. Das Inventar der ehemaligen Fleischerei Hofmann in Heringen ist gestern buchstäblich unter den Hammer gekommen – es wurde versteigert.

Zu Beginn der sogenannten Insolvenzversteigerung hatten die etwa 50 angemeldeten Bieter Zeit, sich die Gegenstände und das technische Gerät genau anzuschauen. Danach wurden die einzelnen Positionen von Auktionator Carsten Engel von der Göttinger Proventura GmbH angeboten.

Nicht alles verkauft

Doch nicht für alles fand er einen Abnehmer. So erwies sich beispielsweise der über 20 Jahre alte Verkaufstresen als echter Landenhüter. Bei einer für fünf Euro angepriesenen Mikrowelle wollte ebenfalls niemand zugreifen. Erst als Engel den Angebotspreis auf einen Euro senkte, erbarmte sich ein Bieter, hob seine Karte und erhielt den Zuschlag.

Doch so zäh, wie sich die Insolvenzversteigerung zunächst entwickelt hatte, setzte sie sich nicht fort. Die Kasse füllte sich. Ein rollbarer Fleischwolf beispielsweise brachte 1050 Euro. Ein Steaker ging ebenso für 900 Euro weg wie ein Wurstfüller. Eine Mengemaschine brachte 1000 Euro und einen Heißluftofen ließ sich ein Bieter 950 Euro kosten.

Nach der Versteigerung hatten die Höchstbietenden genug Zeit, ihre Schnäppchen in die mitgebrachten Anhänger, Transporter und Autos zu verladen.

Von Mario Reymond

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