In der Ulsteraue beginnt die Sanierung der Wehr- und Brückenanlage „Schwupp“

Für Fische und Fußgänger

Gemeinschaftsprojekt: Mit dem symbolischen Spatenstich starten Philippsthals Bürgermeister Ralf Orth (vorn links) und Ingo Romoth, Leiter Kaufmännische Funktionen des Werkes Werra (vorn rechts), sowie andere Mandatsträger die Sanierung der Wehr- und Brückenanlage „Schwupp“ in der Ulsteraue. Foto: roda

Philippsthal. Mit dem obligatorischen Spatenstich hat am Montag in der Ulsteraue zwischen Philippsthal und Unterbreizbach der Bau einer Fußgängerbrücke mit Sohlgleite begonnen. Der im Volksmund allgemein „Schwupp“ genannte Flussübergang ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Gemeinde Philippsthal und dem Unternehmen K+S Kali GmbH.

Das Bauwerk hatte zu früheren Zeiten die Funktion eines begehbaren Stauwehrs, war aber während der Teilung Deutschlands wegen seiner Grenznähe in Vergessenheit geraten und damit baufällig geworden.

Philippsthal erfüllt mit der Brückensanierung eine in den 1990-er Jahren eingegangene Verpflichtung, den Wanderweg des „Grünen Bandes Deutschland“ entlang der ehemaligen Grenze durchgängig zu machen.

Für das Kaliwerk ist die Wiederherstellung der wassertechnischen Flussregulierung eine Ausgleichsmaßnahme für andere Projekte. Die Sohlgleite dient auch der besseren Durchgängigkeit für Fische und andere Kleintiere. Das Bauwerk wird mit 36 000 Euro aus dem EU-Leader-Programm gefördert, während K+S 143 000 Euro investiert. Die Marktgemeinde Philippsthal steuert ihrerseits 94 363 Euro zum Projekt bei. (ha)

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