Dorfjubiläum: Oberlengsfeld feiert von Freitag bis Sonntag den 700. Geburtstag des Ortes

Feiertage in der Scheune

Historisch: Blick vom Landecker auf Oberlengsfeld. Im Hintergrund (Mitte) ist die Schenklengsfelder Kirche zu sehen. Das Foto wurde um das Jahr 1910 geschossen. Heute sind die beiden Orte fast schon zu einem verschmolzen. Fotos: nh

Oberlengsfeld. Im Schenklengsfelder Ortsteil Oberlengsfeld wird am kommenden Wochenende ein besonderer Geburtstag gefeiert – Oberlengsfeld wird 700 Jahre alt. Die Bewohner des gesamtes Orts werden daher von Freitag bis Sonntag zur Feier der Ersterwähnung im Jahre 1314 auf den Beinen sein.

Los geht’s am Freitagabend ab 21 Uhr beim Scheunenrock mit opendoors auf dem Hof Grenzebach – Eintritt drei Euro.

Gemeindefeuerwehrtag

Der Jubiläums-Samstag steht zunächst einmal ganz im Zeichen der Schenklengsfelder Feuerwehren. Von 9.30 bis 16 Uhr findet nämlich der Gemeindefeuerwehrtag im Jubiläumsdorf statt. Dabei werden sich die teilnehmenden Wehren auf einen Orientierungsmarsch durch Oberlengsfeld begeben. Ab 14 Uhr zeigen die Jugendkräfte bei einer Übung auf dem Hof Grenzebach ihr Können. Im Anschluss werden verdiente Einsatzkräfte ausgezeichnet. Außerdem erhalten die Sieger des Orientierungsmarsches ihre Pokale.

Der eigentliche Festkommers zum Dorfjubiläum beginnt dann um 19 Uhr in der Scheune Grenzebach. Ortsvorsteher Thorsten Licht verspricht einen kurzweiligen Abend mit wenigen Reden. Bereits nach neunzig Minuten soll der offizielle Teil beendet sein. Danach wird zur Musik des Ringbergechos gefeiert. Der Eintritt für den Kommersabend beträgt drei Euro. In diesem Preis enthalten ist die extra zum Fest herausgegebene kleine Ortschronik.

Der Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst, den Pfarrer Martin Arnd hält. Direkt nach dem Scheunengottesdienst führt die Oberlengsfelder Kindergruppe vier Tänze auf. Im Anschluss daran verwandelt sich der gesamte Ort in eine einzige Feiermeile. Zur Unterhaltung der Besucher spielt Harald Kirchner auf. Eine besondere Attraktion verspricht von 14 bis 16 Uhr der Unterricht in einem historischen Klassenzimmer zu werden. Sehenswert ist sicher auch die Text- und Bilderausstellung über den Jubiläumsort.

Für Essen und Trinken ist an allen Tagen gesorgt.

Von Mario Reymond

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