17. Philipppsthaler Weinfest lockt zahlreiche Besucher in den Schlosspark

Feier unterm Förderturm

Beleuchtet: Das Modell des Hattorfer Förderturms (im Hintergrund) stammt noch aus der Zeit, als in Philippsthal Lichterfest gefeiert wurde. Zum 17. Weinfest sorgte das Bauwerk für die passende Kulisse für den Auftritt der Bergkapelle Hattorf. Fotos: Eisenberg

Philippsthal. Musik, manch edler Tropfen und Lichterzauber über dem Schlossteich: Das 17. Philippsthaler Weinfest hat am Samstag zahlreiche Besucher in den Schlosspark der Werragemeinde gelockt.

Auch in diesem Jahr hatte der örtliche Männerchor die Allee zwischen dem Schloss und der Orangerie wieder in eine festlich beleuchtete Flaniermeile verwandelt. Dort wurde an den Ständen Rebensaft aus verschiedenen bekannten deutschen Anbaugebieten ausgeschänkt. Aber auch wer dem Rebensaft abgeneigt war, fand an den Ständen mit Bier und alkoholfreien Getränken das richtige Angebot. Abseits der Wege luden zahlreiche Plätze unter den alten Bäumen des Schlossparks zum Verweilen ein.

Höhepunkt des Philippsthaler Weinfestes: Das Feuerwerk am Schlossteich.

Auch Petrus war den Philippsthalern offenbar wohlgesonnen: Der Himmel blieb an diesem lauen Sommerabend wolkenfrei mit dem Hereinbrechen der Dunkelheit pilgerten zahlreiche Besucher in die historische Grünanlage im Ortskern.
Aus alten Lichterfest-Beständen hatten die Aktiven des Philippsthaler Männerchores das beleuchtete Modell des Hattorfer Förderturmes wieder flott gemacht, das vom Vorsitzenden Hartwig Klotzbach feierlich enthüllt wurde. Passend dazu spielte die Bergkapelle Hattorf flotte Weisen. Begonnen hatte das Weinfest am frühen Abend mit den Auftritten der Männerchöre Philippsthal, Heringen-Wölfershausen, Pferdsdorf, Völkershausen, Ausbach, des Philippsthaler Frauenchores und der Chorgemeinschaften Röhrigshof-Oberzella und Vacha.

Höhepunkt war auch in diesem Jahr das große Feuerwerk, das mit Wasserfällen aus glühenden Funken am Ufer des Schlossteiches begann und Formationen aus Licht und Farben an den Abendhimmel malte.

Von Jan-Christoph Eisenberg

17. Weinfest in Philippsthal

Kommentare