Hohenrodas Bürgermeister Jörg Schäfer legte den Haushaltsentwurf für 2013 vor

Der Fehlbedarf schrumpft

Oberbreitzbach. Bürgermeister Jörg Schäfer legte während der Gemeindevertretersitzung im HessenHotelpark am vergangenen Donnerstag den Haushalt für das Jahr 2013 vor. Bei der Vorstellung des Zahlenwerks fasste sich der amtierende Hohenrodaer Bürgermeister kurz, denn im Anschluss sollte ja noch sein Nachfolger ins Amt eingeführt werden.

Erfreut zeigte sich Schäfer darüber, dass der Fehlbedarf auf rund 24 000 Euro schrumpfen werde. Im vergangenen Jahr waren es noch 386 000 Euro. Diese positive Entwicklung führte Schäfer auf die gesetzlich geforderten Maßnahmen für Schutzschirmkommunen zur Haushaltskonsolidierung zurück. Um Geld in die Kassen zu bekommen, hatten die Hohenrodaer Gemeindepolitiker die Steuern anheben müssen. So stiegen die Einnahmen bei den Grundsteuern A und B von 214 000 Euro auf 386 000 Euro an. Erfreulich sei auch der Zuwachs bei der Gewerbesteuer um 250 000 Euro auf 750 000 Euro. Trotz leicht rückläufigen Schlüsselzuweisungen vermeldete Schäfer ein Plus bei den Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 322 440 Euro.

Doch nicht nur auf der Einnahmeseite seien erhebliche Verbesserungen erzielt worden. Auch die Ausgaben schrumpften nach den Worten des Bürgermeisters um 80 000 Euro zusammen. So sollen alleine 40 000 Euro bei den Personalkosten eingespart werden. „Dies ist in erster Linie auf den Wegfall einer Stelle auf dem Bauhof zurückzuführen“, merkte Schäfer an.

Um die notwendigen Investitionen beispielsweise im Straßenbau umsetzen zu können, müsse Hohenroda Kredite in Höhe von 134 500 Euro aufnehmen aufnehmen. Auf der anderen Seite sollen aber auch bestehende Kredite getilgt werden, sodass sich die Netto-Neuverschuldung Hohenrodas auf rund 38 000 Euro belaufen werde.

Von Mario Reymond

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