Planer waren von der Zahl der Buskinder nach Obersuhl überrascht und haben reagiert

Fahrplanwechsel: NVV gesteht Fehler ein

Steffen Müller

Hersfeld-Rotenburg. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 wurden alle Buslinien im Gebiet östlich von Bad Hersfeld durch den Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) neu ausgeschrieben.

Die ÜWAG Bus GmbH wird dort für weitere acht Jahre den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) vornehmen. Geänderte finanzielle Rahmenbedingungen führten demnach zu geänderten Anforderungen und Fahrplänen. „Trotz Kostensteigerungen von 30 bis 40 Prozent werden alle gewohnten Verbindungen im Schulverkehr angeboten.

Die meisten Fahrzeuge müssen nun jedoch auf ihren Fahrten mehrere Schulstandorte bedienen, um die weit gefassten Einzugsbereiche vieler Schulen auch in Zukunft und dauerhaft berücksichtigen zu können“, teilt Steffen Müller, NVV-Personalchef und stellvertretender Pressesprecher, mit.

Auf dem Abschnitt zwischen Friedewald und Herfa gab es an den ersten beiden Tagen nach dem Fahrplanwechsel tatsächlich einen Engpass (wir berichteten). „Der NVV hatte mit einem größeren Anteil an Fahrgästen zur zweiten Stunde gerechnet, doch dies war zugegebenermaßen eine Fehleinschätzung. Daraufhin haben wir sehr zügig gehandelt und bereits am dritten Tag eine verstärkende Busleistung ab Herfa gefahren. Diese Verstärkung wurde dann nach einer Woche schon ab Friedewald eingerichtet. Von Friedewald aus verkehren nun um 6.42 Uhr und um 6.46 Uhr die beiden Busse der Linien 330 und 331 nach Heringen, die Linie 330 fährt anschließend von dort aus weiter bis nach Obersuhl“, erklärt Müller. Vor dem Fahrplanwechsel habe es ebenfalls zwei Abfahrten, davon eine nach Heringen und eine nach Obersuhl gegeben.

Es werde somit im Bereich Friedewald weiterhin dieselbe Platzkapazität angeboten wie vor dem Fahrplanwechsel. (red/rey)

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