Zeugnisse: 48 Auszubildende des K+S-Werkes Werra haben ihre Abschlussprüfung bestanden

Erster Baustein fürs Berufsleben

Glückwunsch vom Chef: Für die erfolgreiche Ausbildung gratulierte Werksleiter Christoph Wehner (links) den Chemikanten Jennifer Gebl aus Ransbach und Kevin Laun aus Leimbach (von rechts). Bei der Lehrlingsfreisprechung des Kaliwerkes Werra erhielten gestern insgesamt 48 junge Frauen und Männer aus der Region ihre Facharbeiterzeugnisse. Foto: roda

Heringen. Im Bürgerhaus von Heringen sind gestern Nachmittag 48 Auszubildende des Werkes Werra der K+S Kali GmbH freigesprochen worden. Es handelt sich dabei um fünf Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbautechnik, 18 lndustriemechaniker, zehn Elektroniker für Betriebstechnik, sechs Kfz-Mechatroniker und neun Chemikanten. Zwanzig der Freigesprochenen kommen aus Thüringen, 28 aus Hessen. Die Bergbautechnologen hatten ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen dürfen.

Feier mit den Eltern

Die Veranstaltung, zu der auch die Eltern und Angehörigen der frischgebackenen Gesellen eingeladen waren und die vom Blasorchester der Jahnschule in Hünfeld unter der Leitung von Stephan Mollenhauer und Lothar Vogel musikalisch umrahmt wurde, bot zweierlei: Zum einen wurde nicht gespart an Lob für das Erreichte, zum anderen wurde der Wert von Teamarbeit und Weiterbildung betont.

„Sie haben die Basis für ein erfolgreiches Berufsleben und einen wertvollen Baustein für Ihr privates Leben gelegt“, sagte Werksleiter Christoph Wehner in seiner Ansprache zu den neuen Facharbeitern. Gleichzeitig appellierte er an sie, künftig stets weiter zu lernen, um die sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt meistern zu können. „Auch in unserer K+S-Gruppe erleben wir stetiges Wachstum und ein hohes Maß an Veränderungen. Wir sind größer geworden, die Internationalität hat deutlich zugenommen, die Komplexität und Vernetzung bei der Erledigung einzelner Aufgaben ist deutlich gestiegen“, führt Wehner weiter aus. Gemeinsam mit den Ausbildungsleitern überreichte Wehner den jungen Leuten die Zeugnisse und Buchprämien.

Kerstin Staudtmeister, die Leiterin der Ausbildung im Werk Werra, ermutigte die jungen Leute, etwas zu wagen und an sich zu glauben, und erinnerte die Freigesprochenen daran, dass man nie als Person, sondern nur als Mannschaft Erfolg hat.

Gratulationen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss kamen auch vom Leiter der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld, Gerhard Herget, und von der Arbeitnehmervertretung des Werkes Werra. Andre Bahn vom Betriebsrat und Lukas Henkel von der Jugend- und Auszubildendenvertretung begrüßten die jungen Leute als Facharbeiter in ihren Reihen. Im Namen des Ausbildungsjahrganges 2010 und der Frühauslerner des Jahrganges 2011 bedankte sich Peter Munk, Elektroniker für Betriebstechnik aus Bad Liebenstein, bei der Werksleitung, den Ausbildern und den Berufsschullehrern für die gute und lehrreiche Zeit. (red/rey)

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