Hugenottenkolonie: Gedenkstein in Gethsemane feierlich enthüllt

Erinnern an die Gründer

Bernd Schuldt vom Heimat- und Verschönerungsverein und Pfarrer Christoph Rode (rechts) enthüllen in Gethsemane die Ehrentafel, die mit einer französischen Fahne abgedeckt war. Fotos: Henning

Gethsemane. Der Philippsthaler Ortsteil Gethsemane hat nun ein weiteres Erinnerungsstück an die Hugenotten erhalten. Ein Gedenkstein mit den Namen der 16 Gründungsväter der Hugenotten-Colonie Götzmann im Jahre 1700 wurde jetzt mit einer feierlichen Zeremonie auf dem Hugenottenplatz enthüllt.

Namen aus der Chronik

Die Namen der Gründer wurden von den Vorständen des Heimat- und Verschönerungsvereins Gethsemane, Bernd Schuldt und Christel Neusel, aus der Kirchenchronik entnommen. Das Geld für die Anschaffung des Steins wurde von der im Jahr 2011 aufgelösten Gefriergemeinschaft Gethsemane gespendet.

Im Frühsommer hatten die Vereinsfrauen neben dem Hugenottenhaus bereits einen französischen Kräutergarten angelegt. In die Mitte wurde eine weiße Lilie gepflanzt, die Blume, welche auch im Hugenottenkreuz vorkommt. Daneben hat jetzt der Gedenkstein seinen Platz gefunden. Die Einweihungsfeierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst, der von Pfarrer Christoph Rode gestaltet wurde. Auch in seiner Predigt ging der Pfarrer auf das Leben und Wirken der Hugenotten in Gethsemane ein. Anschließend enthüllten Bernd Schuldt und Pfarrer Rode die Ehrentafel, die mit einer französischen Fahne abgedeckt war.

Von Heike Henning

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