Entwicklung der Landwirtschaft war Thema beim Kuppenrhön-Forum in Schenklengsfeld

Kuppenhrön: Erfolg mit mobiler Käserei

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Treffen am Strohhäischer-Denkmal: Die Vertreter des Kuppenrhön-Forums (von links) Martin Kremer (VNLR), Sigrid Wetterau (Regionalforum Hersfeld-Rotenburg), Janet Emig (VNLR), Bürgermeister Dirk Noll (Friedewald), Bürgermeister Andre Stenda (Hohenroda), Diana Stolze (Tourismusförderung Hersfeld-Rotenburg), Antje Voll (VNLR), Bürgermeister Stefan Gensler (Schenklengsfeld) und Christian Kunert (Schenklengsfeld).

Schenklengsfeld. Die Entwicklung der Landwirtschaft in der Region stand im Fokus des jüngsten Kuppenrhön-Forums. Die Vertreter der vier Kuppenrhön-Gemeinden im Landkreis – Friedewald, Schenklengsfeld, Haunetal und Hohenroda – informierten sich über die Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Beratung in der hessischen Rhön.

Hier gibt es neben der amtlichen Beratung seit mehr als fünf Jahren ein weitergehendes Angebot vom Verein Natur- und Lebensraum Rhön (VNLR). Diplom-Agraringenieurin Janet Emig ist Expertin auf dem Gebiet der naturverträglichen Landbewirtschaftung, aber auch im Bereich der Diversifizierung, also der Schaffung von neuen Einkommensmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe.

Viele Betriebe in der Rhön haben in den letzten Jahren die Beratung genutzt und ihr Angebot weiter entwickelt. Es entstanden Einkommensmöglichkeiten für Frauen und auch Ferienangebote auf Bauernhöfen. Außerdem konnte in den vergangenen Jahren in der Rhön eine mobile Käserei erfolgreich aufgebaut werden, die von etwa zehn Betrieben zur Käseproduktion genutzt wird. Der Rhön-Käse wird über die Direktvermarktung oder in regionalen Läden vertrieben. Die Bürgermeister der Kuppenrhön-Gemeinden, Dirk Noll (Friedewald), Stefan Gensler (Schenklengsfeld) sowie Andre Stenda (Hohenroda), sehen Entwicklungsmöglichkeiten für die landwirtschaftlichen Betriebe der Region.

Diese liegen auch im Erhalt der Vielfalt der Landschaftsstrukturen sowie im Aufbau neuer Einkommensquellen. Landwirtschaftliche Betriebe der Biosphärenreservats-Kommunen in der nördlichen Rhön zwischen Dreienberg, Soisberg und Stoppelsberg (Gemeinde Haunetal) haben die Möglichkeit, die landwirtschaftliche Beratung der Rhön zu nutzen.

Informationen beim Verein Natur und Lebensraum Rhön (0 66 54 / 96 120) oder über das Regionalforum Hersfeld-Rotenburg, Telefon 0 66 21/94 41 70. (red/jce)

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