Schenklengsfeld ist um eine Attraktion reicher – TÜV muss Anlage nur noch abnehmen

Eine Rutsche fürs Spaßbad

Spaß pur: Noch ist die neue Wasser-Rutsche im Schenklengsfelder Freibad nicht vom TÜV abgenommen. Aber Schwimm-Meister Silvio Werner und Martina Kircher vom Bauamt der Gemeinde haben schon einmal auf der künftigen Bad-Attraktion Platz genommen. Foto: Reymond

Schenklengsfeld. Das Spaß- und Familienbad in Schenklengsfeld ist um eine weitere Attraktion reicher. In den vergangenen Tagen wurde in dem Freibad eine zwölf Meter lange und 3,50 Meter breite Wasserrutsche installiert.

„Die Gemeinde hat noch einmal 60 000 Euro in die Hand genommen, um das Familienbad aufzuwerten“, sagt Martina Kircher vom Schenklengsfelder Bauamt. Wenn der TÜV am 5. Juli die Rutsche abgenommen hat, kann rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien die Attraktion freigegeben werden.

Im Schenklengsfelder Bad ist ohnehin fast alles noch relativ neu. Erst im Mai 2011 war das Bad nach langer Umbauzeit wieder eröffnet worden. Insgesamt 1,6 Millionen Euro hatte die Gemeinde damals in den Totalumbau gesteckt. Auffälligste Veränderung war die Aufteilung der vorher durchgehenden Wasserfläche in drei Becken – Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Sprungbereich – deren Wassertemperatur unabhängig voneinander gesteuert werden kann.

Zusammen mit einer Solaranlage auf dem Dach des Umkleidegebäudes können so die Energiekosten wesentlich gesenkt werden.

Auch die Pump- und Filtertechnik wurde erneuert und kann jetzt vom neuen Bademeisterturm aus überwacht werden.

Neu ist in dieser Badesaison auch der Betrieb des Kiosks im Bad. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder Schwierigkeiten mit den Pächtern gegeben habe, laufe dies nun bestens, merkt Kircher an. Der Pächter des Bades habe den ebenfalls neu sanierten Verpflegungsbereich einfach kurzerhand selbst übernommen. „Das funktioniert jetzt wunderbar. An den beiden heißen Tagen, 18. und 19. Juni, hatten wir jeweils über 1100 Gäste. Da wurden zu Stoßzeiten 80 Kilogramm Pommes frittiert und die Box mit dem Eis kurzerhand ins Freie gestellt, um den Ansturm bewältigen zu können“, freut sich die Frau vom Bauamt der Gemeinde. Aus ihrer Sicht sei das Spaß- und Freizeitbad jetzt bestens auf die kleinen und großen Badegäste ausgerichtet.

„Jetzt muss es nur endlich Sommer werden, damit auch die Gäste wieder nach Schenklengsfeld kommen“, wirft Schwimm-Meister Silvio Werner ein.

Von Mario Reymond

Kommentare