Diskussion um Standort für Grundschule Hohenroda geht weiter

Eine Frage des Geldes

Bad Hersfeld/Hohenroda. Die Diskussion um den Standort für die Grundschule Hohenroda geht weiter. In der jüngsten gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Finanzen und Bildung des Landkreises wurde abermals keine endgültige Entscheidung getroffen.

Vor der nächsten Kreistagssitzung, die am 18. Februar stattfindet, wollen beide Ausschüsse noch einmal gemeinsam tagen, um eine einvernehmlich Lösung zu finden, die dann dem Kreistag als Empfehlung vorgelegt werden soll.

Nur noch ein Standort

Streitpunkt bleibt weiterhin, ob die alte Grundschule in Mansbach von Grund auf saniert oder ob in Ransbach eine komplett neue Schule gebaut werden soll. Bisher gibt es in beiden Orten jeweils eine Schule. Darin werden jeweils zwei Jahrgänge unterrichtet.

Landrat Dr. Karl Ernst-Schmidt befürwortet die grundhafte Sanierung der Grundschule in Mansbach für 2,3 Millionen Euro. Diesen Vorschlag favorisierten neben der CDU auch die Lehrkräfte sowie die Elternvertreter.

SPD ist noch für den Neubau

Die SPD hingegen würde gerne am Standort in Ransbach – in Nähe der Sportanlage – eine komplett neue Grundschule für mehr als 3,1 Millionen Euro errichten lassen.

Mit Blick auf die Differenz von 825 000 Euro könnten sich auch die Sozialdemokraten mit der Variante Mansbach anfreunden. Doch bis zur nächsten Ausschuss-Sitzung wollen die SPD-Ausschussmitglieder noch einige offene Fragen hinsichtlich des Standortes Mansbach beantwortet wissen: • Welche Lebenszeit wird der Grundschule Mansbach nach der Sanierung eingeräumt? • Welche Kosten würden durch den Ausbau der etwa 300 Meter langen Strecke hinter der Schule zur Landesstraße für den Busverkehr anfallen? Derzeit ist dies nur ein geschotterter Weg. • Wie sieht die Energiebilanz für die Grundschule in Mansbach im Anschluss an eine energetische Sanierung aus?

Diese Fragen soll der Landrat nun zunächst mit den den verantwortlichen Stellen diskutieren und zur nächsten gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse für Finanzen und Bildung präsentieren.

Danach wollen sich auch die Sozialdemokraten endgültig auf einen der beiden Vorschläge festlegen.

Von Mario Reymond

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