Fleißige Helfer in Wippershain gestalten den Friedhof im Ort um und putzen ihn raus

Den Ehrenmalsplatz erneuern

Fleißig: Männer der Ortsvereine und des Arbeitskreises Friedhof pflasterten am vergangenen Samstag den Ehrenmalsplatz auf dem Wippershainer Friedhof. Foto: Reymond

Wippershain. Die Frauen und Männer einiger Wippershainer Ortsvereine sowie der Arbeitskreis Friedhof im größten Schenklengsfelder Ortsteil entlasten derzeit die ohnehin klamme Gemeindekasse.

Ehrenamtlich erneuern die fleißigen Helfer den Ehrenmalsplatz auf dem Friedhof in Wippershain. „Ganz ohne die Unterstützung der politischen Gemeinde geht es aber auch nicht. Als Eigentümerin des Friedhofs trägt sie die Materialkosten“, sagt Gerd Myketin vom Arbeitskreis Friedhof.

Im September fertig sein

Bis Ende September wollen die Wippershainer damit fertig sein. Dann sollen auch die drei Tafeln mit den Namen der im 1. und 2. Weltkrieg Gefallenen wieder aufgestellt sein.

„Das braucht schon alles seine Zeit, weil eigentlich nur an den Samstagen richtig losgelegt werden kann“, erklärt Myketin. So waren am vergangenen Samstag viele helfende Hände damit beschäftigt, den umgestalteten Platz zu pflastern.

Damit die Ehrenmale künftig auch richtig zur Geltung kommen können, wurden bereits größere Birken gefällt, die doch immer wieder gehörig viel Sonnenlicht geschluckt hatten.

Doch bei diesem ersten Bauabschnitt soll es nicht bleiben. Weitere Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten stehen auf dem Wippershainer Friedhof auch im kommenden Jahr an. Die Federführung, sprich die Planung der Projekte auf dem Friedhof, hat Landschaftsplanerin Barbara Leister übernommen.

Von Mario Reymond

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