Eiterfeld fordert Toleranz und Akzeptanz

Edeka-Erweiterung rückt immer näher

Konrode. Einstimmig hat die Schenklengsfelder Gemeindevertretung den weiteren Weg zur Erweiterung des Edeka-Neukauf-Einkaufsmarkts in Schenklengsfeld freigemacht.

In ihrer Sitzung am Donnerstag im Dorfheim in Konrode beschloss das Parlament den Entwurf zur zweiten Änderung des betreffenden Bebauungsplans unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange.

Dabei hatte die Stellungnahme der Marktgemeinde Eiterfeld für etwas Verwirrung gesorgt. In dem Schreiben aus Eiterfeld hieß es zunächst, dass es erhebliche Bedenken gegen die vorgelegte Planung gebe. Und weiter im Wortlaut: „Die Marktgemeinde Eiterfeld wird aber den Planungen der Gemeinde Schenklengsfeld nicht im Wege stehen, wenn sich diese im Gegenzug bereit erklärt, entsprechende Ansiedlungen in der Marktgemeinde Eiterfeld zu tolerieren und zu akzeptieren.“

Dies rief den Bauausschussvorsitzenden Rainer Daube (SPD) auf den Plan, der von einer erpresserischen Formulierung sprach. Sein Fraktionskollege Georg Pfromm, von Beruf Polizist, schaltete sich sogleich schmunzelnd ein und ermahnte Daube, bei der Bewertung dieser Angelegenheit doch nicht ganz so hoch zu greifen: „Das ist allenfalls Nötigung“, merkte der immer noch sichtlich erheiterte Pfromm an. (rey)

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