Tag der offenen Tür beim Nabu-Dreienberg

Dreschhalle für den Naturschutz

Umgestaltet: Die alte Dreschhalle in Motzfeld (unten links) wurde umgestaltet und beherbergt nun den NABU-Dreienberg. Montage: Milbrandt

Motzfeld. Während eines Tags der offenen Tür werden am Sonntag, 24. Juni, ab 10 Uhr die neu entstandenen und auch privat zu nutzenden Räume der umgebauten Feldscheune der Naturschutzbund-Ortsgruppe Friedewald in Motzfeld (Nabu) in Verbindung mit einem Naturerlebnistag vorgestellt.

4000 Stunden Arbeit

Innerhalb von drei Jahren ist die ehemalige marode Dreschhalle in Motzfeld in mehr als 4000 Stunden Eigenleistung vorwiegend durch die Gruppenmitglieder des Nabu-Dreienberg umgebaut worden. Hinter dem ansprechenden Äußeren beherbergt sie nun praktische und gemütliche Räume für die Vereinsarbeit.

Nachdem die Gemeinde Friedewald den Gebäudekomplex mit angrenzender Getreidereinigung dem Nabu übereignet hatte, wurde das Projekt während der Dorferneuerung von Motzfeld mit 30 Prozent der Materialkosten gefördert. Lediglich die Zimmererarbeiten mussten extern vergeben werden.

Neben interessanten Vorträgen am Standort bieten besonders die beiden Erlebniswanderungen am Sonntag von 10 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr Gelegenheit, sich intensiv mit der Natur und der Arbeit der Dreienberger Nabu-Ortsgruppe vertraut zu machen.

Dabei erfahren die Gäste näheres über Wildkatzen, Insektenhotels, Feldholzinseln, Streuobstwiesen, den entstehenden Urwald am Dreienberg, die umgebenden Naturschutzäcker mit ihrer einmaligen Ackerbegleitflora, die wiederhergestellten Trockenrasenhänge mit ihrer Extremflora sowie die ökologische Wiedervernetzung von Dreienberg und Landecker.

Naturfotos

Überraschende Ein- und Ausblicke gewährt die Fotoausstellung des Naturfotografen Marco König und besonders der Streichelzoo dürfte neben Spiel und Spaß bei den Kindern gut ankommen.

Für die Verpflegung der Gäste ist gesorgt. Es gibt Schwein und Lamm vom Grill, Kaffee und Kuchen sowie kühle Getränke. (jm)

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