In Wippershain: Kleiderkirche am 3. Oktober und Küchenkirche am 5. Oktober

Doppelprogramm im Pfarrhaus

Zur Küchenkirche laden ein: (von links) Klaus Landsiedel, Imke Leipold und Sonja Schmidt. Foto: nh

Wippershain. Zwei Veranstaltungen – ein Wochenende: Im Wippershainer Pfarrhaus findet am Freitag, 3. Oktober, die erste Kleiderkirche und am Sonntag, 5. Oktober, die zweite Küchenkirche statt.

Zur Küchenkirche verwandelt sich jedes Zimmer des Pfarrhaus in ein individuelles Esszimmer, in dem jeweils acht Personen Platz finden. Jede und jeder darf sich dazu anmelden, solange es Sitzplätze gibt. Die Verteilung übernimmt wieder Pfarrerin Imke Leipold, sodass ganz neue Gesprächsrunden und interessante Unterhaltungen entstehen können. Nur das Essen wird – auch das ist ein Teil des Konzeptes- beim zweiten Mal aus anderer Hand zubereitet. Das herbstliche Fünf-Gänge-Menü kommt diesmal vom Bistro „Der Laden“, das in direkter Nachbarschaft zum Pfarrhaus liegt. Die genaue Speisenfolge hat das Bistro-Team um Sonja Schmidt und Klaus Landsiedel gemeinsam mit Pfarrerin Imke Leipold bereits zusammengestellt.

Verschiedene Künstler und Künstlerinnen, die die Zimmer mit ihren Werken „wohnlich einrichten“, sind ebenfalls schon bei den Vorbereitungen.

Alles ist gerichtet. Nun fehlen lediglich noch die Menschen, die sich mutig zur zweiten Küchenkirche anmelden, Die Küchenkirche findet am Abend des Erntedankfestes, am Sonntag, 5. Oktober statt. Begonnen wird mit einem Gottesdienst zum Erntedankfest um 17 Uhr.

Der anschließende Abend mit Menü und Getränken kostet pro Person 25 Euro. Anmeldeschluss ist der 28. September. Interessierte wenden sich telefonisch unter 0 66 21/1 28 97 an Imke Leipold. Oder per E-Mail an imke.leipold@ekkw.de.

Klamotten ins Pfarrhaus

Und wenn schon alle Tische gerückt, die Zimmer mit Kunstwerken bestückt und die Fenster geputzt werden, dann lohnt es sich, am 3. Oktober, noch eine zweite Veranstaltung vorwegzuschieben: eine Kleiderkirche. Das Konzept sieht vor, unterschiedliche Verkaufsstände zum Thema Mode anzubieten. In der Vorstellung schauen dann die einzelnen Räume wie kleine, liebevolle Modezimmer aus, in denen verschiedene Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Kleidung anbieten. Das kann Selbstgenähtes und Selbstgemachtes sein, wobei das Thema Mode durchaus weit gefasst werden kann. Das dürfen auch ruhig ganz alte Sachen sein – Kleidung aus den 50er und 60er Jahren –, sowie neuere Second-Hand-Ware. Dazu gehören natürlich auch Utensilien wie Hüte, Handschuhe, Schals…

Wer Lust hat mitzumachen, kann sich ebenfalls bei Imke Leipold anmelden. Ein Vortreffen ist für den heutigen Freitag um 17 Uhr im Pfarrhaus geplant.

Gerahmt wird die Kleiderkirche durch einen „Kleider“-Gottesdienst um 17 Uhr, den der Hersfelder Stadtkirchenpfarrer Frank-Nico Jäger entwickelt hat und zusammen mit Imke Leipold gestalten wird.

Und natürlich gibt es neben der stofflichen Mode auch ein „Mode-Essen“, Köstlichkeiten, die der Kirchenvorstand aber noch nicht verrät. (red/rey)

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