Bürgermeisterkandidat zieht Wahlkampfbilanz

Dirk Noll will Motor und Macher sein

Friedewald. Bürgermeisterkandidat Dirk Noll zieht ein Fazit seines Wahlkampfs: „Friedewald ist eine schöne Gemeinde mit erlebenswerten Dörfern und aufrichtigen Menschen. Ich möchte als Bürgermeister Macher und Motor sein.“

Seiner Einschätzung nach gebe es auch jede Menge zu tun. In Friedewald sei einiges liegengeblieben. Vor allem seien dabei Bürgerschaft, Vereine, aber auch die Ortsbeiräte so ziemlich auf der Strecke geblieben. Es bestehe enormer Handlungsbedarf, um einerseits Vertrauen in das Bürgermeisteramt zurück zu gewinnen und vor allem, um Friedewald nicht ins Abseits geraten zu lassen. Die Kassenlage sei sehr schwierig. Es müsse so schnell wie möglich umsichtig und effektiv gehandelt werden.

Mit Blick auf seinen Mitbewerber meint Noll: „Ich verstehe sehr gut, was den Friedewaldern da durch den Kopf geht. Die Erfahrungen mit ihren Bürgermeistern in den zurückliegenden Jahren verdeutlichen, dass es jetzt keine Experimente mehr geben darf. Da muss Ruhe ‘rein, sonst verlieren die Menschen gänzlich das Vertrauen in die Politik.“

Aber dazu bedürfe es der soliden und zuverlässigen Ausrichtung des Rathauses. Erst einmal müsse die Verwaltungsspitze wissen, was zu tun ist und worum es geht. Bürgermeister sein sei mehr als nur Repräsentation. In erster Linie gehe es um echtes kommunales Management. Es müsse gelingen, die Menschen wieder mitzunehmen, die Bedürfnisse der Bürger sind es, die in den Mittelpunkt der Gemeindepolitik gerückt werden müssten.

Noll habe in den zurückliegenden Wochen zahlreiche Gespräche geführt und vieles in und über Friedewald erfahren. Er ist angenehm überrascht davon, dass trotz aller Versäumnisse die Bürger auf ihre Art und Weise und durch ihr Engagement sowohl in den Vereinen, der Kommunalpolitik als auch in der Wirtschaft die Gemeinde auf Kurs gehalten haben. Entmutigung sei nicht zu spüren gewesen, wohl aber eine Art Aufbruchstimmung. (red/rey)

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