Bürgermeister legt Schenklengsfelder Haushalt vor

Das Defizit wird geringer

Schenklengsfeld. Mit einem um knapp 21 Prozent geringeren Fehlbetrag gegenüber dem Vorjahr von nunmehr 757 683 Euro bei 6,97 Millionen Euro Gesamtaufwendungen im Ergebnishaushalt brachte Bürgermeister Stefan Gensler zur Parlamentssitzung am Donnerstag den neuen Haushalt der Gemeinde Schenklengsfeld ein.

Die Veränderungen begründete der Bürgermeister mit einem Aufwärtstrend der wirtschaftlichen Entwicklung, die sich in gestiegenen Einnahmen bei der Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer sowie der Gewerbesteuer widerspiegelten. Allerdings erhöhten sich parallel dazu auch die Umlageabgaben an den Kreis.

Mit fast elf Prozent weniger (177 180 Euro) haben die Schenklengsfelder Haushaltsexperten bei den Sach- und Dienstleistungen gleich massiv den Rotstift angesetzt. Dafür mussten sie im Gegenzug einen Anstieg bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen in den Zahlen unterbringen, was Tariferhöhungen sowie zusätzlichem Personal für die neue Kinderkrippe geschuldet ist. Überdies werden für 2013 nahezu 1,4 Millionen Euro Zuweisungen und Zuschüsse erwartet.

Steuersätze unverändert

Gensler versprach zudem unveränderte Steuerhebesätze für dieses Jahr. Dabei rechnet die Gemeinde mit Einnahmen von 293 000 Euro bei den Grundsteuern und von 460 000 Euro bei den Gewerbesteuern, wovon jedoch 96 200 Euro Umlage wieder abgeführt werden müssen. Der Schuldenstand beträgt derzeit 14,25 Millionen Euro. Die neuen Haushaltszahlen werden nun in den zuständigen Ausschüssen beraten. (ha)

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