Verwaltungsgericht lehnt Eilantrag ab

K+S darf weiter Lauge in Werra leiten

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Kassel. Das Verwaltungsgericht Kassel hat einen Eilantrag des Verbandes Hessischer Fischer gegen die Erlaubnis zur Einleitung von Salzabwässern des Werkes Werra abgewiesen. Das teilt K+S in einer Presseerklärung mit. Damit hat die Genehmigung, die das Regierungspräsidium Kassel Ende 2012 erteilte, weiterhin Bestand.

Das Gericht wies die Klage als „offensichtlich unzulässig“ zurück. Die Kläger hatten nach Feststellung der 4. Kammer von der wasserrechtlichen Erlaubnis des Regierungspräsidiums Kassel für das Werk Werra bereits seit dem 30. November 2012 Kenntnis. Seinen Eilantrag reichte der Verband aber erst über ein Jahr nach Inkrafttreten der Einleiterlaubnis ein. Die Kosten des Verfahrens wurden dem Kläger auferlegt. (red/rey)

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