Bürgermeister setzt sich bei Eingruppierung durch

CDU: Beschäftigter verdient zuviel Geld

Herfa. Die CDU ist mit einem Antrag gescheitert, einen Mitarbeiter des Fachbereichs Bürgerdienste ab dem 1. August in die Entgeltgruppe TVöD 6 einzugruppieren. Der betroffene Angestellte soll von der Stadt im Hause gehalten werden und ab dem 1. August 2016 komplett die Aufgaben eines derzeitig im Rathaus beschäftigten Beamten übernehmen, der dann in den Ruhestand geht.

Für den künftigen Ersatz des Beamten soll ab dem 1. August 2013 eine Stelle der Entgeltgruppe 9 geschaffen werden. Die Beamtenstelle soll dann am 31. Juli 2016 ersatzlos wegfallen.

Für die CDU monierte Eckhard Bock, dass der junge Mitarbeiter keinen Hochschulabschluss vorweisen könne, wie er für diese Entgeltgruppe eigentlich Voraussetzung sei. Daraufhin entgegnete der Bürgermeister, dass er aufgrund seiner Qualifikation als Hauptschüler lediglich in Entgeltgruppe 5 eingestuft sein dürfte. „Nein, ich bekomme aber A 16, weil ich ganz andere Aufgaben haben und Anforderungen erfüllen muss. Und so ist es auch mit dem jungen Kollegen“, merkte Ries an.

Überhaupt sei er als Chef der Verwaltung derjenige, der die Arbeit der Mitarbeiter zu bewerten habe. „Und das was wir von dem jungen Mann verlangen, sind Aufgaben, für die die Entlohnung nach Entgeltgruppe 9 angemessen ist“, führte Ries weiter aus.

Letztlich wurde das Vorhaben der CDU mit überwältigender Mehrheit abgeschmettert. (rey)

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