Sonntag gibt es zwei geführte Wanderungen

Burgruine Landeck und ihr Mythos

Die Burgruine Landeck ist am Sonntag Ziel von zwei geführten Wanderungen, die am Sportplatz in Oberlengsfeld starten. Foto: nh

Schenklengsfeld. Warum eigentlich Mythos und nicht einfach Geschichte? Weil sich mit der Burgruine mehr als nur die nackte Geschichte der bekannten Tatsachen ihrer 900-jährigen Existenz erzählen lassen. Um Burg und Berg Landeck kreisen bis heute viele Erzählungen. Es sind die Sagen von unterirdischen Gängen, von Schätzen in den Kellergewölben, von Raubrittern und den weißen am Berg wandelnden Jungfrauen, sagenhafte Geschichte also, die mit dem alten Gemäuer auf dem hohen Bergsporn über Oberlengsfeld und den tiefen Wehrgräben in Verbindung gebracht wird.

Am Sonntag, 21. September, soll es vornehmlich um nicht oder nur wenig bekannte geologische und historische Tatsachen gehen, die zur Entstehung und zum Verfall der Burg beigetragen haben. Die Bedeutung von Burg Landeck als eine Territorialburg von Abt und Kloster Hersfeld im Mittelalter wird erklärt und die wechselnden Burgmannschaften aus dem niederen Adel der Region werden vorgestellt.

Wurde das Ende der Burg durch den Bauernkrieg 1525 oder über hundert Jahre später durch den 30-jährigen Krieg besiegelt? Diese und weitere Fragen werden dem Besucher bei zwei Führungen ab dem Sportplatz Oberlengsfeld beantwortet. Führung beginnt um 13.30 Uhr. Die zweite beginnt zwei Stunden später.

Speis und Trank werden auf der Burg angeboten.

Veranstalter sind der Heimatverein Landeck und die Gemeinde Schenklengsfeld.

Die beiden erklärenden Wanderungen zur Burg sind Veranstaltungen, die im Schenklengsfelder Jubiläumsjahr zum 1250. Geburtstag des Ortes angeboten werden. (red/rey)

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