Informationsgespräch mit Professor in Friedewald

Betreuung steht im Mittelpunkt

Friedewald. Um gesundheitsbezogene und pflegerische Versorgung ging es beim dritten Informationsgespräch mit Professor Dr. Wolfgang George von der Transmit-Gesellschaft aus Gießen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Existenzgründung und Arbeitserhalt“ in Friedewald statt.

Seit einigen Jahren ist die wohnortnahe ärztliche und pflegerische Betreuung zu einem wichtigen Thema kommunaler Gesundheitspolitik geworden. Nach Auffassung der anwesenden Experten wird hier mit einer Verschärfung der Problemlage zu rechnen sein, denn es sind immer weniger Mediziner bereit, sich in ländlichen Regionen niederzulassen. „Die stationäre Versorgung in der Altenpflege ist in Friedewald auch zukünftig sichergestellt. Jedoch ist bereits heute erkennbar, dass in Zukunft Pflegekräfte fehlen werden“, argumentierte die Leiterin des DRK-Seniorenzentrums Friedewald, Cornelia Grimm, während der Gesprächsrunde.

Fahrservice zum Arzt

Bereits heute müssen die notwendigen Kooperationspartner und Teilversorgungsangebote identifiziert und auf den Weg gebracht werden. So wurde die Möglichkeit eines Anfahrt- und Abholservices für ältere und unterstützungsbedürftige Personen in die Arztpraxen erörtert.

Professor Dr. Wolfgang George entwickelt derzeit Lösungsvorschläge, die geeignet sind, die Gemeinde auf ihrem Weg in das Jahr 2100 zu unterstützen. (red/spe)

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