Auto Klaus-Peter Wolf las in der Gesamtschule

Bestens unterhalten mit Ostfriesenkrimis

Gegenwartsautor Klaus-Peter Wolf zu Gast. Foto: nh

Schenklengsfeld. Einer der erfolgreichsten deutschen Gegenwartsautoren, Klaus-Peter Wolf – neun Millionen verkaufte Bücher, in 24 Sprachen übersetzt –, war in der Gemeinde- und Schulbibliothek in Schenklengsfeld zu Gast.

In dem mit schwarzen Kerzen dekorierten Foyer der Gesamtschule Schenklengsfeld wurden 120 Zuhörer aufs Beste unterhalten von einem gut gelaunten, sympathischen Autor, der seine Arbeit und das Publikum erkennbar liebt.

Klaus-Peter Wolf erzählte, wie er seine literarischen Figuren (er-)findet, wie die Wirklichkeit der Steinbruch für seine Romane ist. Nicht nur das eigene Haus im Distelkamp, nein, auch der Handwerker-Nachbar Peter Grendel und viele andere Menschen aus (dem) Norden wurden fiktionalisiert. Wichtig ist ihm in seinen Romanen, dass nicht nur die Perspektive der Polizei gezeigt wird, sondern auch die der Täter und der Opfer. Klaus-Peter Wolf überraschte seine Zuhörer mit einem Collegeblock, der das letzte Kapitel seines neuen Romans „Ostfriesenwut“ enthielt – geschrieben im Hotel in Bad Hersfeld am gleichen Tag. Er wird im Februar 2015 erscheinen.

Seine Ehefrau Bettina Göschl kommentierte die Arbeit ihres Mannes an der Gitarre mit zwei vergnüglichen Liedern, die unter anderem von einem verlorenen Manuskript handelten – Albtraum eines jeden Autors.

In der Pause machten die Zuhörer regen Gebrauch von der Möglichkeit, sich Bücher von Klaus-Peter Wolf vom Büchertisch der Eiterfelder Buchhandlung Daniel zu kaufen und sie vom Autor signieren zu lassen.

Seine schauspielerischen Fähigkeiten stellte Wolf dann bei der Lesung zweier Passagen aus „Ostfriesenfeuer“ unter Beweis und machte damit beste Reklame für seine Hörbücher, die er meist selber einliest. (red/rey)

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