Vorsitzender des Philippsthaler Gemeindeverbands

Bernd Schuldt führt jetzt die SPD

Ausgezeichnet: Hans Ackermann (links) ist seit 40 Jahren Mitglied der SPD. Ihm gratulieren (von links) Bürgermeister Ralf Orth, Günther Kranz, Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke, Bernd Schuldt, Eric Heinemann und Andreas Nennstiel. Foto: nh

Philippsthal. Bernd Schuldt ist der neue Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes Philippsthal. Er löst damit Günther Kranz ab, der sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stellte und nunmehr neben Maike Schöne als Stellvertreter fungiert. In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassierer Reinhard Homann und Schriftführerin Andrea Richter. Zu Beisitzern wurden Norbert Thomé, Eric Heinemann und Ralf Orth gewählt.

Im weiteren Verlauf der Versammlung im Gasthaus Rhönblick stand die Ehrung von Hans Ackermann an. Er ist bereits 40 Jahre Mitglied in der SPD. Als Neumitglied wurde zudem der 20 Jahre alte Bankkaufmann Eric Heinemann begrüßt.

In seiner Jahresbilanz würdigte Günther Kranz die Erfolge der Partei im Berichtsjahr 2011. So erzielte die SPD in Philippsthal bei der Kommunalwahl die absolute Mehrheit. Dennoch werde man an der bewährten gemeinsamen Zusammenarbeit aller in der Gemeindevertretung tätigen Fraktionen festhalten. Kommunalpolitik müsse sich am Wohl der Gemeinde orientieren und dazu zähle auch, möglichst breite Beschlussmehrheiten zu erzielen, erklärte Kranz.

Der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Torsten Warnecke, würdigte die hervorragende Arbeit der SPD in der Marktgemeinde Philippsthal und lobte Bürgermeister Ralf Orth für dessen gute und sachorientierte Arbeit. Mit Vernunft und Augenmaß habe es Orth seit seinem Amtsantritt im Januar 2008 verstanden, die Geschicke der Marktgemeinde erfolgreich zu lenken. Philippsthal habe heute sowohl hinsichtlich des Bürgermeisters als auch in Bezug auf die politisch-parlamentarische Zusammenarbeit Vorbildcharakter.

Bürgermeister Ralf Orth seinerseits zeigte sich erfreut, dass sich nunmehr wieder verstärkt junge Leute für eine Mitarbeit in der SPD interessierten. Gerade in Zeiten des demographischen Wandels in den ländlichen Regionen sei es wichtig, dass sich junge Menschen kommunalpolitisch einbringen und die älteren Aktiven ihre reichhaltigen Erfahrungen weitergeben könnten. (red/rey)

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