Wippershainer übergeben ihr neu gestaltetes Ehrenmal am Volkstrauertag

Beispiel für Gemeinsinn

Fleißig: Rund 450 Arbeitsstunden haben die Wippershainer in die Gestaltung ihres Ehrenmals gesteckt. Foto: nh

Wippershain. Als gelungenes Beispiel für Gemeinsinn darf die ehrenamtliche Arbeit einiger Wippershainer in den vergangenen Monaten bezeichnen werden. Sie gestalteten ihr Ehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege neu.

Vorausgegangen war, dass sich der 2011 neu gewählte Ortsbeirat die Sanierung des neben der Kirche gelegenen und baulich in die Jahre gekommenen Friedhofs, ein-schließlich der Erneuerung des Ehrenmals auf die Agenda geschrieben hatte.

Arbeitskreis wirbelte

Ein hierzu ins Leben gerufener Arbeitskreis, bestehend aus Mitgliedern des Ortsbeirates, des Kirchenvorstandes, interessierten Bürgern und der ortsansässigen Landschaftsplanerin Barbara Leister entwickelte ein Konzept, das schließlich in einer der Dorfgemeinschaft und den Gemeindegremien vorgestellten Ausführungsplanung mündeten.

Rund 60 Helferinnen und Helfer leisteten seit Juni 450 Arbeitsstunden, um das alte Ehrenmal vollständig neu herzurichten. Unterstützt wurden sie hierbei vom ortsansässigen Baugeschäft Höhmann, den sich dem Ort verbunden fühlenden Fachfirmen Wagner aus Kathus sowie Schaffert & Söhne aus Asbach, dem Bauhof der Gemeinde Schenklengsfeld und nicht zuletzt von den gemeindlichen Gremien, die das nötige Geld bereitstellten.

Mit Anpflanzungen wurden die Arbeiten des ersten Bauabschnittes nun zum überwiegenden Teil abgeschlossen. Lediglich eine als Abgrenzung zum Friedhof hin vorgesehene Zaunanlage und eine Sitzbank müssen noch installiert werden.

Am kommenden Sonntag, 18. November, werden nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, der Ortsbeirat und Mitglieder des Arbeitskreises im Beisein von Bürgermeister Stefan Gensler und weiteren Vertretern der Gemeinde das neue Ehrenmal seiner Bestimmung übergeben. (red/rey)

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