Neue Facharbeiter des Kaliwerkes Werra bekamen nach der Lehre ihre Zeugnisse

Baustein fürs Berufsleben

Start ins Berufsleben: Nach erfolgreicher Ausbildung im Kaliwerk Werra überreichte Werksleiter Christoph Wehner (rechts) zur Freisprechungsfeier die Zeugnisse. Dabei wurde Stefan Bock aus Wehrshausen (2. von links) für seine Leistungen besonders ausgezeichnet. Foto: roda

Sünna. Nach zum Teil verkürzter Ausbildungszeit und erfolgreicher Abschlussprüfung erhielten 24 Lehrlinge des Kaliwerkes Werra ihre Zeugnisse.

Anlässlich der Freisprechungsfeier in Sünna lobte Werksleiter Christoph Wehner die neuen Facharbeiter für das Fachwissen und die Sozialkompetenz, die sie während ihrer Ausbildung erworben hätten. Dieser Baustein sei die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung sowohl im Beruf, als auch privat. Allerdings appellierte Werksleiter Wehner auch an die jungen Fachkräfte, durch stetes Weiterlernen die sich wandelnden Herausforderungen der Berufswelt anzunehmen. Herausforderungen zunächst ganz anderer Art sahen sich hingegen die ausgelernten Handwerker früherer Epochen ausgesetzt, wie Untertage-Ausbildungsleiterin Ariane Herzog den Ursprung der Freisprechung mit den oftmals derben Bräuchen der Zünfte des Mittelalters erklärte.

Betriebsratsvorsitzender Harald Döll begrüßte die Neuen bereits als Kollegen und bescheinigte ihnen, an der Zukunft des Unternehmens mitzuarbeiten. Nach Übergabe der Zeugnisse sowie Buchpräsente durch Wehner und Herzog werden diese Erwartung elf Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbautechnik, sieben Chemikanten, vier Elektroniker für Betriebstechnik, ein Industriemechaniker und ein Industriekaufmann in die Tat umsetzen können.

Fünf der Absolventen erfuhren darüber hinaus für ihre Leistungen eine besondere Würdigung, darunter auch der Bergbautechnologe Stefan Bock aus Wehrshausen. (ha)

Kommentare