21 Auszubildende der K+S Kali GmbH sind gestern freigesprochen worden

Basis für ein gutes Leben

Glückwünsche: K+S Werksleiter Dr. Rainer Gerling (links) und Klaus Pietzko (2. von links), Ausbildungsleiter für die Grubenberufe, gratulieren den Bergbautechnologen Florian Scholl (rechts), Chris Reuchsel (2. von rechts) und Michael Künarsch (3. von rechts) zum erfolgreichen Berufsabschluss.

Heringen. 21 Auszubildende des Werkes Werra der K+S Kali GmbH haben ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Sie wurden gestern im Bürgerhaus in Heringen freigesprochen. Es handelt sich um 14 Bergbautechnologen, zwei Vermessungstechniker, zwei Elektroniker für Betriebstechnik und drei Chemikanten. Die Elektroniker für Betriebstechnik und die Chemikanten haben ihre Abschlussprüfung um ein halbes Jahr verkürzt.

„An Tagen wie diesen dürfen sie ganz besonders stolz auf sich sein“, sagte Werksleiter Dr. Rainer Gerling den frischgebackenen Fachkräften. „Mit ihrer Ausbildung haben sie die Basis gelegt für ein erfolgreiches Berufsleben, für ein Leben überhaupt“, machte der Werksleiter deutlich, bevor er gemeinsam mit den Ausbildungsleitern die Zeugnisse und Buchprämien aushändigte.

Besondere Leistungen

Für außerordentliche betriebliche Leistungen ehrte Dr. Gerling den Chemikanten Andreas Walenta (Geisa), die Elektroniker Christian Sagert (Schenklengsfeld) und Sebastian Heiß (Bad Salzungen) sowie den Bergbautechnologen Christian Kähler (Stadtlengsfeld).

Gratulationen kamen auch von Uwe Seitz, dem Leiter der Außenstelle Heimboldshausen der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld. Dieser lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Werk und der Schule. An die Facharbeiter gerichtet zitierte Seitz – passend zur EM – Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Er wünschte den jungen Leuten bestes Gelingen beim nächsten Spiel, nämlich der Erfüllung der Herausforderungen im Arbeitsalltag.

Nicht ausruhen

Wie ihre Vorredner appellierte Kerstin Staudtmeister, die Leiterin der Ausbildung im Werk Werra, an die jungen Leute, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sie werden sich, um in ihrem Beruf auf dem Laufenden zu bleiben, künftig kräftig fortbilden und weiterlernen müssen.“

Beim Etappenziel Ausbildung warfen die jungen Leute selbst auch einen Blick zurück: „Uns kommt es vor wie gestern, als wir das erste Mal unsere blauen Arbeitsanzüge mit dem Kali-Logo anziehen und voller Stolz den Helm tragen durften“, wusste der Bergbautechnologe Christian Kähler zu berichten. Im Namen der neuen Facharbeiter bedankte er sich bei der Werksleitung und den Ausbildern für die Lehrzeit im Werk Werra, für die Hilfe und Begleitung.

Das Werk Werra der K+S Kali GmbH ist einer der großen Ausbildungsbetriebe der Region und bietet jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben. Acht Ausbildungsberufe stehen derzeit zur Auswahl.

Am 1. September beginnen wieder 90 junge Menschen ihre Ausbildung. Dann sind es insgesamt 305 Auszubildende bei K+S. Die Bewerbungsfrist für das Ausbildungsjahr 2013 endet am 17. Oktober 2012. (red/rey)

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