Kali und Salz: 56 Auszubildende des Werkes Werra erhielten ihre Abschlusszeugnisse

Die Basis fürs Berufsleben

Start ins Berufsleben: 56 Auszubildende des Werkes Werra der K+S Kali GmbH haben ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und wurden jetzt im Heringer Bürgerhaus freigesprochen. Foto: nh

Heringen. 56 Auszubildende des Werkes Werra der K+S Kali GmbH haben ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und wurden im Heringer Bürgerhaus freigesprochen. An der Veranstaltung nahmen auch Eltern und weitere Angehörige teil. Das Schülerblasorchester der Jahnschule Hünfeld sorgte für den musikalischen Rahmen.

Bei den Freigesprochenen handelt es sich um vier Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbautechnik, 20 Industriemechaniker, 15 Elektroniker für Betriebstechnik, sechs Kfz-Mechatroniker und elf Chemikanten. Die Bergbautechnologen haben ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt.

„Sie haben in ihrer Ausbildungszeit fachlich viel gelernt, sind ein paar Jahre älter und um viele Erfahrungen reicher geworden“, sagte Personalleiterin Doris Gärtner in ihrer Ansprache an die frisch gebackenen Facharbeiter. „Mit ihrem erfolgreichen Abschluss haben Sie die Basis gelegt für ein erfolgreiches Berufsleben.“

Fortbilden und weiterlernen

Kerstin Staudtmeister, die Leiterin der Ausbildung im Werk Werra, appellierte an die jungen Leute, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sie werden sich, um in ihrem Beruf auf dem Laufenden zu bleiben, künftig kräftig fortbilden und weiterlernen müssen.“

Gratulationen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss kamen neben den Ausbildern und Ausbildungsleitern auch von den Berufsschullehrern der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld, Außenstelle Heimboldshausen, und dessen Leiter Uwe Seitz. Außerdem begrüßten André Bahn vom Betriebsrat und Jacqueline Hübel von der Jugend- und Auszubildendenvertretung die Kollegen als Facharbeiter in ihren Reihen. Im Namen des Ausbildungsjahrganges 2011 und der Frühauslerner des Jahrganges 2012 erinnerten sich die Industriemechaniker Leon Kunkel aus Philippsthal und Fabian Taubert aus Moorgrund-Etterwinden an den Beginn der Ausbildung: „Wir haben den Füller abgelegt und die Feile in die Hand genommen, wechselten von der Schulbank an die Werkbank.“

Die Ausbildung sei Umstellung und auch ein hartes Stück Arbeit gewesen, berichteten die beiden auf amüsante Weise. Deshalb sei es ein tolles Gefühl, etwas geschafft zu haben, was einem keiner mehr nehmen könne, so Kunkel und Taubert. (red/rey)

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