Auktionshaus versteigert Heimboldshäuser Gebäude – Mindestgebot: 15 000 Euro

Bahnhof unterm Hammer

Versteigerung: Der Bahnhof in Heimboldshausen kommt am 6. Dezember in Berlin unter den Hammer. Mindestgebot sind 15 000 Euro. Foto: nh

Heimboldshausen. Der denkmalgeschützte Bahnhof in Heimboldshausen wird am Freitag, 6. Dezember, wird in Berlin bei einer privaten Grundstücksauktion versteigert. Das bekannte Auktionshaus Karhausen hat seit 2010 etwa 500 Bahnhöfe aus dem gesamten Bundesgebiet in Auftrag eines britischen Finanzinvestors und der Deutschen Bahn erfolgreich vermarktet. Jetzt ist auch der Bahnhof in Heimboldshausen mit im Angebot.

Preiswerte Bahnhöfe

„Diesmal kommen von der Nordsee bis nach Baden-Württemberg Bahnhöfe aus acht Bundesländern unter den Hammer. Wer einen preiswerten Bahnhof kaufen möchte, wird in seiner Region bei uns bestimmt fündig“, berichtet Auktionator Matthias Knake.

Dabei ist auch im Auftrag der Deutschen Bahn AG das Empfangsgebäude des Bahnhofs in Heimboldshausen. Die Eckdaten des Gebäudes nach Auskunft des Auktionshauses: Wohn- und Nutzfläche etwa 350 Quadratmeter. Davon sind 164 Quadratmeter an die Deutsche Bahn als Lagerfläche vermietet. Die Jahresnettokaltmiete beträgt dafür zurzeit 3641 Euro. Die Grundstücksgröße liegt bei 1736 Quadratmetern. Wie Matthias Knake weiter mitteilt, läuft der Mietvertrag mit der Bahn auch nach der Versteigerung weiter.

Das Mindestgebot in der Auktion für das sanierungsbedürftige Objekt beträgt demnach 15 000 Euro. „Damit bieten wir die Chance auf einen sehr preiswerten Erwerb“, merkt Knake an.

Exposé und Katalog erhalten Interessenten beim Auktionshaus unter Telefon 030/8904856 oder im Internet unter www.karhausen.de (rey)

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