Schenklengsfeld will Eintritt fürs Freibad erhöhen

Badevergnügen soll teurer werden

Schenklengsfeld. Der Besuch des Schenklengsfelder Freibads soll teurer werden. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses empfehlen der Gemeindevertretung einstimmig, die Preise für die Badegäste mit Beginn der neuen Badesaison anzuheben.

1,5 Millionen Euro

Das in den vergangenen beiden Jahren für rund 1,5 Millionen Euro komplett sanierte Freibad öffnet am 14. Mai. Sollte das Wetter extrem schön sein, könnte das Bad nach Mitteilung aus dem Rathaus bereits zwei Tage vorher aufmachen. Dann sollen Erwachsene für eine Tageskarte 2,50 Euro statt bisher zwei Euro zahlen. Für Jugendliche soll sich der Badespaß ebenfalls um 50 Cent verteuern. Sie müssten dann 1,50 Euro berappen. Und Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren wären künftig wohl mit einem Euro dabei. Bisher zahlten sie 60 Cent.

Auch die Preise für die Saisonkarten sollen angehoben werden. Für Erwachsene von 40 auf 45 Euro, für Jugendliche von 20 auf 25 Euro und für Kinder von 15 auf 20 Euro. Die Familienkarte wird voraussichtlich 90 statt der bisher üblichen 80 Euro kosten.

Die endgültige Entscheidung über die Preiserhöhung treffen die Schenklengsfelder Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag, 26. April. Sie beginnt um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Malkomes. Ebenfalls mit dem Freibad wird sich dann auch ein Antrag der Sozialdemokraten befassen. Sie möchten erreichen, dass die Wassertemperatur im Nichtschwimmerbecken der im Schwimmerbecken angepasst wird. Statt der 21/22 Grad im vergangenen Jahr soll sie künftig 23/24 Grad betragen.

Weiter auf der Tagesordnung steht die Beratung zum überarbeiteten Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde. Dieser Tagesordnungspunkt war während der vergangenen Sitzung des Parlaments in Hilmes noch einmal an die Ausschüsse überwiesen worden.

Zweite Amtsperiode beginnt

Zum Abschluss der Sitzung soll Bürgermeister Stefan Gensler in seine zweite Amtsperiode eingeführt werden. Er war am 6. November 2011 von den Wählern im Amt bestätigt worden.

Von Mario Reymond

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